Eisbären chancenlos gegen Leipziger Powerplay

LEIPZIG - Die Hammer Eisbären sind auf der kleinen Eisfläche von Leipzig ausgerutscht. Das Team von Trainer Milan Vanek unterlag am Freitagabend vor 1 735 Zuschauern in der Dicolor Eisarena Taucha den Icefighters aufgrund eines schwachen Mitteldrittels mit vielen Strafzeiten 3:7 (1:0, 1:6, 2:1).

Das Team rutschte in der Tabelle auf den vierten Platz hinter den Königsborn Bulldogs ab, die sich mit 6:3 bei den Hannover Indians durchsetzten.

Die Eisbären konzentrierten sich auf der ungewohnt kleinen Eisfläche zunächst auf die Abwehrarbeit, um gegen die konterstarken Leipzigern nicht ins offene Messer zu laufen. Die Gastgeber hatten so zwar ein optisches Übergewicht, eine große Torchance hatten sie aber nicht. Anders die Gäste. Aaron Reckers – noch sauer nach einem harten Ellbogen-Check gegen ihn kurz zuvor – hielt bei Überzahl drauf; der Puck prallte vom Handschuh des Leipziger Goalies zum 0:1 ins Netz (17.). Danach wurde die Partie ruppiger. Vor allem die Leipziger verabschiedeten sich reihenweise auf die Strafbank.

Das änderte sich im Mittelabschnitt. Die Gastgeber spielten disziplinierter, während sich nun die Hammer unnötige Strafzeiten (6), darunter eine 2+10 gegen Lucas Becker, einhandelten. Im Powerplay waren die Leipziger herausragend. Das 1:1 durch Albrecht (26.) beantwortete Dennis Palka zwar noch mit dem 1:2 (29.), doch danach schossen Eichelkraut (33.), Vrba (34.), Gale (36.), Hadamik (37.) und Miethke (40).) Leipzig mit 6:2 in Front. Im letzten Abschnitt besannen sich die Gäste wieder auf das Hockeyspielen – und prompt gewannen sie ihn. Palka (48.) und Furda (60.) trafen bei einem Gegentor von Hadamik (47.) zum 7:4-Endstand. - WA

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