Eisbären beim 2:10 gegen Frankfurt ohne Chance

HAMM Die Negativ-Serie der Hammer Eisbären gegen die Frankfurter Löwen nimmt einfach kein Ende: Die Mannschaft von Trainer Milan Vanek kassierte vor 209 Zuschauern in eigener Halle mit 2:10 (1:2, 0:4, 1:4) gegen die Hessen und verpasste damit den Sprung an die Tabellenspitze in der Endrunde der Eishockey-Oberliga. Es war die siebte Niederlage der Eisbären gegen Frankfurt seit dem vergangenen Oktober.

Ein Blick auf den Spielberichtsbogen hatte allerdings schon vor dem ersten Bully nichts Gute erahnen lassen. Während die Gastgeber gerade einmal 13 Feldspieler – darunter vier Verteidiger – aufbieten konnten, gingen die Frankfurter mit vier kompletten Reihen in die Partie. So waren die Gäste von Beginn an überlegen, drängten die Eisbären immer wieder in die Defensive. Zwar ging Hamm in der 4. Minute durch Dennis Palka nach einem Konter in Führung. Doch nur wenigen Sekunden später glich Frankfurt durch Richard Müller zum 1:1 aus. Drei Minute vor der Drittelsirene nutzte Marton Vaf schließlich einen Fehler der Eisbären-Abwehr zur 2:1-Führung.

Ein Doppelschlag zu Beginn des zweiten Durchgangs sorgte dann bereits für die Vorentscheidung. Zunächst traf Marc Wittfoth nach Assist von Richard Müller zum 1:3 (25.) , ehe er wenige Sekunden später (26.) sogar auf 1:4 für Frankfurt erhöhte. Wittfoth war es auch, der in der 29. Minute das 1:5 einleitete: Sein Zuspiel verwertete Müller zum nächsten Treffern. Die Hammer schafften es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr, für Entlastung zu sorgen und mussten sich immer wieder der Angriffe der Gäste erwehren. Christian Wendler im Tor der Eisbären war es zu verdanken, dass die Löwen einen nicht noch höheren Vorsprung herausspielten. Aber auch der Hammer Goalie konnte nicht verhindern, dass Christopher Stanley in der 32. Minute noch zum 1:6 traf.

Hammer Eisbären gegen Frankfurt

Im Schlussdrittel löste Cristian Hacker Wendler im Tor ab – und musste wenig später ebenfalls den ersten Puck aus dem Netz holen. Clarke Breitkreuz markierte in der 42. Minute das siebte Tor für die Gäste.

Im Schlussdrittel gelangen Richard Gelke, Müller und Wittfoth noch drei Treffer. Dennis Palka glückte schließlich in der letzten Spielminute noch ein weiterer Treffer zum 2:10-Endstand, der allerdings nur noch Ergebniskosmetik war. Letztlich ein hoch verdienter Sieg der Löwen.

Am Sonntag erwartet die Eisbären eine vermeintlich leichtere Aufgabe: Dann tritt die Mannschaft von Milan Vanek bei den Hannover Indians an. „Doch auch dort mussen wir 100 Prozent Leistung und Einsatz zeigen“, warnt Vanek vor einer zu laschen Einstellung. Die Partie in Hannover beginnt um 19 Uhr im Eisstadion am Pferdeturm. - St.

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