Eisbären freuen sich auf Derby-Stimmung in Dortmund

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Voller Einsatz wird auch am Freitag im Gastspiel in Dortmund absolute Pflicht sein.

Hamm  Wenn im Eishockey die Mannschaften aus Hamm und Dortmund aufeinandertreffen, denn herrscht stets Derby-Stimmung. Nach dem Konkurs des EHC Westfalen Dortmund hatte es dieses brisante Lokaltreffen zuletzt nicht mehr gegeben. Doch seit dieser Saison spielt der Nachfolgeklub Eisadler Dortmund wieder mit den Eisbären in der 1. Liga West.

Am Freitag treffen beide Kontrahenten ab 20 Uhr im Dortmunder Eissportzentrum aufeinander. Und die Gastgeber heizen die Stimmung schon einmal kräftig an. Auf ihrer Internet-Seite kündigen sie das Gastspiel der Eisbären etwas martialisch als „Hammer werfen“ an. Was Daniel Galonska, Coach der Hammer, mit einem leichten Schmunzeln zur Kenntnis nimmt. „Die Dortmunder haben vor der Partie mehrere Aktionen gestartet, damit die Halle voll wird“, berichtet Galonska, der sich auf eine ansprechende Kulisse und eine tolle Atmosphäre freut.

Und auf eine Partie, in der die Eisbären an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen wollen. Drei Spiele haben die Hammer in Folge gewonnen. Vor allem, weil die Mannschaft in diesen Begegnungen von der ersten Minute an auf dem Eis hellwach war, defensiv gut stand. Und weil sie im Angriff die sich bietenden Chancen konsequent nutzte. „Wenn uns das erneut gelingt, dann haben wir auch in Dortmund eine gute Chance“, behauptet Galonska. Zumindest vom Papier her sieht er beide Mannschaften auf Augenhöhe, wobei er die Reihen der Eisadler als sehr ausgeglichen besetzt bezeichnet.

Auf jeden Fall wird es schon vor dem ersten Bully auf dem Eis eine kleine Wiedersehensfeier geben. Mit Schlusmann Sebastian May und Stürmer Kevin Thau trugen schon zwei Hammer Akteure das Trikot der Eisadler, bei den Dortmundern laufen mit Jiri Svejda, Constantin Wichern, Sebastian Licau, Malte Bergstermann und Matthias Potthoff gleich fünf Cracks mit Hammer Vergangenheit auf.

Personell kann Trainer Galonska am Wochenende aus dem Vollen schöpfen. Auch die Nachwuchs-Spieler mit Förderlizenz aus Iserlohn stehen zur Verfügung. Ein kleines Fragezeichen steht lediglich hinter dem Einsatz von Christoph Ulrich, der nicht genau weiß, ob er aus beruflichen Gründen rechtzeitig in der Halle in Dortmund sein kann.

Sonntag um 17.15 Uhr beim TuS Wiehl wird Ulrich auf jeden Fall dabei sein. Das Heimspiel gegen Wiehl gewannen die Eisbären übrigens mit 8:4. Dennoch warnt Galonska seine Mannschaft davor, den TuS auf die leichte Schulter zu nehmen: „Die Wiehler haben in den vergangenen Wochen große Fortschritte gemacht.“ - P. Sch.

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