SGW SC Rote Erde/Brambauer tritt beim Tabellenzweiten an

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Schweres Spiel für die SGW: Das Blank-Team muss in Krefeld antreten.

HAMM - Nein, der siebte Tabellenrang entspricht nicht gerade dem, was sich die Spieler und Verantwortlichen der SGW Rote Erde/Brambauer für die laufende Saison in der 2. Wasserball-Bundesliga vorgenommen haben.

Erst vier Siege – die zwei Punkte aus dem abgebrochenen Spiel gegen Tabellenführer ASC Duisburg II mit eingerechnet – hat die Spielgemeinschaft bislang auf dem Habenkonto. Und die Wahrscheinlichkeit, dass ausgerechnet am Sonntag (17.30 Uhr) beim Tabellenzweiten SV Krefeld 72 II der fünfte eingefahren wird, ist nicht allzu groß.

Immerhin: Die 10:13-Niederlage gegen den Ligadritten Lüner SV hat gezeigt, dass die Mannschaft gegen die stärkste Ligakonkurrenz durchaus mithalten kann. „Jetzt müssen wir versuchen, das Spiel abzuhaken“, sagt SGW-Trainer Björn Blank. „Allerdings haben wir seit der vergangenen Woche ein paar krankheitsbedingte Ausfälle, die uns die Vorbereitung erschwert haben.“ Mit Stefan Kersting, Sören Kohle und Sven Schröder fielen zuletzt gleich drei Akteure mit Erkältungskrankheiten aus. „Ich hoffe aber, dass die drei am Sonntag wieder fit sein werden.“

Auf Aleksandar Carapic kann der Coach dagegen in Zukunft nicht mehr setzen. Der Serbe, der sich erst im vergangenen November dem Verein angeschlossen hatte, steht nach einem Gespräch mit dem Vorstand nicht mehr im Kader. „Er hat bereits in der vergangenen Woche nicht mehr trainiert. Von ihm hatten wir uns mehr erhofft. Sportlich war das eher durchwachsen. Zudem gab es Integrationsprobleme. Dass er kein Deutsch spricht, machte die Sache nicht leichter“, sagt Blank, der dem 18-Jährigen ansonsten durchaus Talent zusprach.

Das Hinspiel verloren die Hammer gegen Krefeld in eigener Halle mit 8:9, und auch dieses Mal dürfte es gegen die gut trainierte, junge Mannschaft, von der fast alle Spieler schon mal in der 1. Liga zum Einsatz gekommen sind, nicht leicht werden. „Aber es zeigt sich, dass hier jeder jeden schlagen kann“, sagt Blank, der seine Truppe nicht chancenlos sieht. „Wir versuchen natürlich, nicht umsonst dahin zu fahren.“ Um Zählbares mitzunehmen, müsse sein Team es „vermeiden, in Gegenkonter der Krefelder zu geraten“, so Blank. „Sonst wird es schwer. Wir müssen im Angriff daher kontrolliert und sicher spielen und dürfen nicht überhastet agieren. Wenn wir nicht jeden Risiko-Schuss oder -pass nehmen, dann haben wir auch eine gute Chance.“ - güna

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