Eindeutige Angelegenheit für den TSC Hamm

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Kaum zu halten: Abdullah Sahin.

Hamm - In den Worten schwang jede Menge Zufriedenheit mit. „Wir haben fast alles richtig gemacht“, freute sich Erdal Akyüz, Trainer des Fußball-Bezirksligisten TSC Hamm, nach dem ebenso ungefährdeten wie verdienten 3:0 (1:0)-Erfolg gegen den VfL Sassenberg.

Es war im vierten Saisonspiel der erste Dreier für den TSC – und für den Coach der Beweis, dass es für sein Team „in die richtige Richtung“ geht.

Gegen die Gäste kannten die Hammer im Jahnstadion auch zunächst nur eine Richtung: vorwärts. Der TSC bestimmte das Geschehen eindeutig, ließ den Gästen kaum Luft zum Atmen. „Wir haben Sassenberg überhaupt nicht ins Spiel kommen lassen“, registrierte Akyüz. Nach 19 Minuten spiegelte auch das Ergebnis die Kräfteverhältnisse wider. Einen Schuss von Abdullah Sahin fast von der Außenlinie parierte VfL-Schlussmann Marvin Westing zwar, doch Ümit Marankoz verwertete den Abpraller zum 1:0. Die Hammer blieben fortan am Drücker, erst in der Schlussphase des ersten Abschnitts ließen die Platzherren die Zügel ein wenig schleifen, ohne allerdings wirklich in Gefahr zu geraten.

Kurz nach dem Wechsel stellte der TSC die Weichen dann endgültig auf Sieg, als Abdullah Sahin auf Westing zusteuerte und den Sassenberger Keeper überwand (47.). Das gleiche Duell blieb wenig später ebenfalls nicht ohne Folgen. Wieder steuerte der TSC-Stürmer auf den Torwart zu, setzte einen Lupfer über Westing an, den dieser mir der Hand parierte – allerdings außerhalb des Strafraums. Schiedsrichter Niclas Geldermann zeigte dem Sassenberger die Rote Karte (55.).

Trotz des Rückstandes und der Unterzahl bemühte sich der VfL in der Folge, mehr für die Offensive zu tun. Doch wirklich gefährlich wurden die Gäste weiter nur selten. Stattdessen sorgte der TSC für klare Verhältnisse – abermals in Person von Abdullah Sahin, der eine feine Einzelaktion mit dem 3:0 krönte (76.).

Dass sein Team nicht mehr Kapital aus seiner Überlegenheit schlug, war das einzige kleine Haar in der Suppe, das Akyüz fand. „Wir hätten noch deutlicher gewinnen müssen“, sagte der Trainer. „Aber wir sind sehr zufrieden, dass wir zu null gespielt haben. Man merkt, dass die Mannschaft immer enger zusammenrückt. In ein paar Wochen werden wir da sein, wo wir hin wollen.“

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