Zwei Testspiele für Eishockey-Oberligist Hammer Eisbären

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Daniel Galonska

HAMM - In einer Woche beginnt die Saison in der Oberliga für die Hammer Eisbären mit der Partie gegen den EV Duisburg. Doch Trainer Daniel Galonska und sein Team haben noch viel Arbeit vor sich, um einigermaßen gerüstet in die Serie gehen zu können. Da kommen die Testbegegnungen Nummer zwei gegen den Nord-Oberligisten ESC Wedemark (Freitag/20 Uhr) und drei gegen den Regionalligisten Eisadler Dortmund (Sonntag/18.30 Uhr) in der Hammer Eissporthalle gerade recht.

„Das sind zwei Gegner, gegen die wir alles abrufen müssen“, ist sich der Trainer sicher. „Wedenmark ist als Aufsteiger sehr ambitioniert, und Dortmund verfügt über viele Oberliga erfahrene Spieler.“

Erst seit wenigen Tagen hat Galonska seinen Kader in der jetzigen Form beisammen, ein Torhüter soll möglichst noch dazu kommen. „Ob das klappt, hängt davon ab, ob wir ihm eine Arbeitsstelle besorgen können“, sagt Sponsorensprecher Werner Nimmert. Ein anderer, der erst kurzfristig zum Team gestoßen ist, ist Try-Out-Spieler Connor Gilmartin. Der Kanadier, der für den ursprünglich vorgesehenen Daniel Carter dabei ist, hat bislang einen ordentlichen Eindruck hinterlassen und darf darauf hoffen, in den Kader zu rücken. „Am Montag wird eine Entscheidung getroffen“, versichert Nimmert. „Und wenn der Trainer nicht plötzlich etwas anderes sagt, werden wir ihn wohl behalten.“ Galonska hat, den 21-jährigen Stürmer betreffend, der im ersten Test in der zweiten Reihe mit Karl Jasik und Igor Furda eingesetzt wurde, „eine positive Tendenz“ ausgemacht.

Somit stehen dem Coach derzeit 16 Spieler plus Torhüter zur Verfügung. „Dazu kommen drei bis fünf Förderlizenzen aus dem Iserlohner DNL-Kader“, sagt Galonska, der dort selbst noch im Trainerteam ist. „Diese sollen dann einmal in der Woche bei uns trainieren und stehen am Wochenende auch zur Verfügung.“

Das 2:4 gegen Nordhorn haben Trainer und Mannschaft noch einmal aufgearbeitet. „Zudem haben wir in dieser Woche am Torabschluss gearbeitet und im Team besprochen, welche Schritte notwendig sind, damit wir bestehen können.“ Das, da sind sich Nimmert und Galonska einig, dürfte schwer genug werden. „Wir wollen nicht unbeding Letzter werden“, sagt Nimmert. „Doch im Moment sind wir halt hinten dran. Aber wichtig war es zunächst einmal, den Standort Hamm zu sichern.“

Das ursprünglich geplante Rahmenprogramm zur Saisoneröffnung am Sonntag wird es nun nicht mehr geben. „Die Zeit war zu knapp, um das auf die Beine zu stellen“, sagte Pressesprecher Jan Koch. - güna

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