Akdag macht ersten Schritt zum U21-Nationalspieler

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Dursun Akdag

HAMM - Am Ende war er doch froh, als er wieder zuhause war. In Hamm. In seiner gewohnten Umgebung. „Das war eine anstrengende und aufregende Zeit. Und es war eine tolle Erfahrung. Das muss man erlebt haben. Aber hier fühle ich mich doch am wohlsten“, sagte Dursun Akdag, Mittelfeldspieler des Fußball-Oberligisten Hammer SpVg, nachdem er aus Antalya vom Sichtungstraining der aserbaidschanischen U21-Nationalmannschaft zurückgekehrt war.

Zwölf Tage lang hatte sich der 19-Jährige in der Türkei präsentiert, dabei „Gas gegeben“, um sich seinen großen Traum vom Nationalspieler zu erfüllen. In Antalya hat der gebürtige Berliner dazu den ersten Schritt gemacht. Trainer Bernhard Lippert hatte Akdag am letzten Abend des Trainingslagers in einem Vier-Augen-Gespräch verraten, dass er sehr angetan von ihm sei, weiter auf ihn setzen und ihn Ende des Jahres für die nächsten Lehrgänge erneut einladen will. „Die Mannschaft hat noch drei Qualifikationsspiele zu bestreiten, in der der Coach auf die bewährten Kräfte setzen wird. Aber danach, so hat er mir versichert, bin ich zu 100 Prozent bei der nächsten Quali-Runde dabei“, sagte der junge Türke, der sich im Falle einer Nominierung für ein Länderspiel dann auch um einen aserbaidschanischen Pass bemühen würde.

Am Anfang hatte Akdag allerdings erst einmal mit ganz anderen Problemen zu kämpfen. Denn er hatte große Verständigungsschwierigkeiten mit seinem Teamkollegen. „Die aserbaidschanische Sprache ist der türkischen zwar ein bisschen ähnlich, aber es war schon schwer“, erklärte er. Doch von Tag zu Tag wurde es besser, so dass er sich schnell auf das Wesentliche, nämlich auf das Fußball spielen, konzentrieren konnte. Allzu hart war das Training allerdings nicht, Lippert hatte den Fokus mehr auf die vier Testpartien gelegt, so dass er während der Übungseinheiten weniger Kondition bolzen als vielmehr an taktischen und technischen Dingen arbeiten ließ. Dennoch schickte Lippert nach den ersten Tagen bereits einige der eingeladenen Spieler wieder nach Hause – Akdag dagegen hatte den Coach überzeugt, durfte bleiben und kam sogar in allen vier Partien zum Einsatz. - –pad–

Den kompletten Bericht lesen Sie am Mittwoch in der Printausgabe des Westfälischen Anzeigers.

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