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Bei der Hammer SpVg soll es kein „Weiter so“ geben

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Von: Patrick Droste

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Anil Saraman und die HSV sind nach der Niederlage gegen Holzwickede unter Zugzwang.
Anil Saraman und die HSV sind nach der Niederlage gegen Holzwickede unter Zugzwang. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Durch das 3:3 gegen den Holzwickeder SC und den 4:0-Sieg von Victoria Clarholz über den RSV Meinerzhagen ist die Hammer SpVg in der Fußball-Oberliga auf einen Abstiegsplatz abgerutscht. Holger Wortmann, der Sportliche Leiter, nimmt Stellung zur Situation.

Hamm – Welche Sorge die HSV-Verantwortlichen haben, aber was sie auch gleichzeitig zuversichtlich macht, den Klassenerhalt zu schaffen, erklärt Holger Wortmann, der Sportliche Leiter dr Hammer SpVg, vor dem Auswärtsspiel am Sonntag beim TuS Ennepetal (15.15 Uhr) in einem Gespräch mit Patrick Droste.

Herr Wortmann, einmal mehr hat die HSV gegen Holzwickede einen Vorsprung aus der Hand gegeben. Wie ist das zu erklären?

Das kann ich nicht erklären. Und es ist auch nicht zu erklären. Wir haben im Vorfeld alles getan, dass sich die Jungs nur auf das Spiel konzentrieren können.

Mit welchen Hoffnungen fahren Sie am Sonntag nach Ennepetal?

Wir hatten auch im Spiel gegen Holzwickede Phasen, wo wir griffig und gut waren und Chancen hatten. Aber wir haben auch immer wieder Phasen, wo wir nicht fokussiert sind, wo man sieht, dass nicht alle erkannt haben, dass es ein Abstiegskampf mit der Betonung auf Kampf ist. Das müssen wir jetzt schnell in die Köpfe der Spieler reinbekommen.

Welche Maßnahmen werden ergriffen, um die nötigen Punkte einzufahren? Oder wird so weiter gearbeitet wie bisher?

Ein Weiter so wird es nicht geben. Wir werden nochmals jeden Stein herumdrehen und an jeder Stellschraube drehen, um kurzfristig Erfolg zu haben. Denn nur darum geht es. Für uns zählen jetzt nur noch Siege.

Nach Ennepetal stehen noch die Partien gegen Sprockhövel, Clarholz und Herne an. Was stimmt Sie optimistisch, dass die Saison für die HSV ein gutes Ende nimmt?

Noch sind wir in Schlagdistanz, benötigen kein Fernrohr, um die Nicht-Abstiegsplätze zu sehen. Mit einem Sieg am Sonntag könnten wir theoretisch an drei Mannschaften vorbeiziehen. Und: In der Hinrunde haben wir gegen Sprockhövel, Clarholz und Herne neun Punkte geholt. Das sollte uns Mut machen.

Am letzte Spieltag hat die HSV spielfrei. Wie groß ist die Sorge, da untätig zuschauen zu müssen, wie die Konkurrenz an der Hammer SpVg vorbeizieht?

Natürlich wollen wir nicht den Livestream verfolgen und auf Schützenhilfe angewiesen sein. Aber wir hatten schon genug Chancen – und haben sie verbaselt. Wir können die Schuld nicht bei anderen suchen.

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