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Hammer Eisbären vor Duell der Interimstrainer in Essen

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Von: Patrick Droste

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Ibrahim Weißleder Interimscoach der Eisbären
Ibrahim Weißleder (rechts) steht mit Geschäftsführer Jan Koch an der Bande der Hammer Eisbären. © Robert Szkudlarek

Wenn die Hammer Eisbären im Auswärtsspiel der Eishockey-Oberliga am Mittwochabend (20 Uhr) bei den Moskitos Essen antreten, dann ist dies auch das Aufeinandertreffer der Interimstrainer.

Hamm - Während die Eisbären nach der Entlassung von Chefcoach Jeff Job derzeit von Ibrahim Weißleder betreut werden, steht bei den Essenern nach der Demission des Kanadiers Frank Petrozza, der nach zweieinhalb Jahren seine Sachen bei den Moskitos packen musste, als Übergangslösung Sergej Hatkevitch an der Bande.

Und bei beiden Teams hat sich der Wechsel am vergangenen Wochenende bezahlt gemacht. Während die Essener 7:4 gegen die EG Diez-Limburg gewannen, setzten sich die Eisbären in Krefeld mit 6:0 durch. „Am Anfang lief es noch nicht so rund. Aber dann haben alle an einem Strang gezogen“, freut sich Weißleder über seinen gelungenen Einstand. „Das war am Ende eine gute Mannschaftsleistung. Wir haben versucht, das umzusetzen, was zuletzt gefehlt hatte.“

Zwei Eisbären-Akteure fallen womöglich aus

Damit meint er vor allem, dass die Hammer wieder einfaches Eishockey spielen, in der Defensive kompakt stehen und dann strukturiert nach vorne agieren sollen. „Jeder bei uns kann Eishockey spielen, er muss aber wissen, was er zu machen hat“, so Weißleder.

In Essen werden den Hammern ein oder zwei Akteure fehlen, Namen wollte der Interimscoach allerdings nicht sagen. Unterstützung vom Kooperationspartner aus Kassel wird es nicht geben. „Essen ist gut drauf, daher wird das eine harte Aufgabe für uns. Aber wir wissen, dass wir die Moskitos schlagen können. Es geht jedenfalls bei 0:0 los“, sagt er.

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