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Drittes Spiel der Eisbären in fünf Tagen

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Von: Günter Thomas

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Für Samuel Dotter ist am Dienstag eine Rückkehr in den Eisbären-Kader möglich.
Für Samuel Dotter ist am Dienstag eine Rückkehr in den Eisbären-Kader möglich. © Robert Szkudlarek

Die Hammer Eisbären wollen den Sonntag-Sieg gegen die EG Diez-Limburg am Dienstag (20 Uhr) in eigener Halle wiederholen.

Hamm - Nach sieben Niederlagen in Folge in der Eishockey-Oberliga tat der 6:3-Sieg am Sonntag bei der EG Diez-Limburg den geschundenen Seelen der Hammer Eisbären gut. Mehr noch, das Ergebnis ließ den Tabellenletzten neues Selbstvertrauen aufbauen und auf weitere Zähler in der Liga hoffen. Wie praktisch, dass es am Dienstag erneut gegen Diez geht – dieses Mal in eigener Halle (20 Uhr/beta Finanz Eissportarena).

„Auf der einen Seite ist das sicherlich ein Vorteil, dass wir gerade erst aufeinander getroffen sind, weil wir wissen, was für Spieler dort auflaufen sind“, wägt Eisbären-Coach Jeff Job ab. „Auf der anderen Seite waren aber drei oder vier Spieler am Sonntag gesperrt, die jetzt wieder auflaufen dürfen. Und ein paar weitere kommen nach Verletzungen zurück.“

Diez wieder mit mehr Akteuren

Fest steht damit, dass bei den Gästen wieder einige Akteure mehr auf der Bank sitzen werden. Am Sonntag waren es gerade einmal elf Aufrechte, die auf dem Eis zum Einsatz gekommen waren – eine Situation, die in Hamm in dieser Saison bestens aus der eigenen Erfahrung bekannt ist.

Schuld an der Limburger Personalmisere vom Sonntag war unter anderem die Partie am Freitag bei den Tilburg Trappers (1:6), die im Schlussdrittel zum Zeitstrafen-Fest ausgeartet war. 124 Minuten allein in den letzten 20 Minuten verhängten die Schiedsrichter – darunter Spieldauer-Disziplinarstrafen gegen Nikonnor Dobryskin und David Lademann, die entsprechend am Sonntag gesperrt fehlten, am Dienstag aber wieder auflaufen dürfen.

Ob das Wiedersehen dann wirklich Freude machen wird, werden die Eisbären-Spieler daher erst nach der Partie beantworten können. „In Diez ist es von der ersten Minute an gut bei uns gelaufen“, war Job zufrieden mit der Vorstellung seiner Mannschaft am Sonntag, weiß aber, dass die dritte Partie innerhalb von fünf Tagen an den Kräften zehren wird. „Die Jungs waren kaputt. Ich hoffe aber, dass sie am Dienstag wieder fit sind.“

Otte kehrt in den Kader zurück

Neue Verletzungssorgen sind im Hammer Lager jedenfalls nicht dazu gekommen. Im Gegenteil: Maximilian Otte kehrt nach überstandener Krankheit in den Kader zurück, bei seinem Verteidiger-Kollegen Samuel Dotter besteht zumindest eine Option darauf, dass er wieder dabei sein könnte. Anders sieht es bei Michel Limböck (Schulter-OP) aus: „Er fällt definitiv weiter aus.“ Ibrahim Weißleder war am Sonntag bereits wieder auf dem Eis. Und Förderlizenz-Spieler Lennart Esche wird dabei sein und könnte im Heimspiel ein wenig mehr Eiszeit bekommen.

Dass die Eisbären mit einem Sieg den Rückstand auf den Liga-Vorletzten auf sieben Punkte verkürzen können, hat für Job wenig Wert. „Wir haben aber nur noch sechs Spiele zum Teil gegen Topmannschaften“, sagt er. „Wir müssen schauen, dass wir fit und fokussiert bleiben, damit wir in der Abstiegsrunde sechs gute Spiele machen und nicht absteigen.“

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