Sebastian Schubert will in Augsburg den Titel-Hattrick

Greifen nach Medaillen: Stefan Hengst (von links), Jasmin Schornberg, Sebastian Schubert, Lucas Stahl und Trainer Jürgen Schubert.

Hamm - Eigentlich befindet sich Sebastian Schubert, Kanu-Slalom-Fahrer des Kanu-Rings Hamm, in der wichtigen Vorbereitungsphase auf die Weltmeisterschaft Mitte September in London. „Wir trainieren derzeit schon sehr intensiv“, beteuert der Heessen, der hofft, am Wochenende nicht allzu müde zu sein. Denn immerhin stehen am Samstag und Sonntag in Augsburg die nationalen Titelkämpfe auf dem Programm.

Und für die Deutsche Meisterschaft hat sich der 27-Jährige durchaus etwas vorgenommen. „Ich kann am Sonntag in der Leistungsklasse den Hattrick schaffen“, sagt der Sportsoldat. „Und drei Meisterschaften bei den Herren in Folge wären schon etwas ganz Besonderes.“

Deshalb sind die Rennen in Augsburg für ihn noch einmal eine echte Herausforderung, auch wenn der Saisonhöhepunkt mit der WM in London noch aussteht. „Mit der DM und dem Weltcup im französischen Pau Anfang August habe ich vor der Weltmeisterschaft nur noch zwei echte Wettbewerbe. Mit Blick auf London passen die natürlich sehr gut in den Vorbereitungsplan. Schließlich geht es dabei gegen starke Konkurrenz“, meint Schubert, der sich selbst neben den beiden Augsburgern Hannes Aigner und Alexander Grimm zum Kreis der Titelfavoriten zählt. „Sicherlich kann der eine oder andere deutsche Fahrer auch noch an einem guten Tag mit in die Spitzengruppe fahren“, betont der Heessener.

Schubert trifft in Augsburg sogar auf Konkurrenten aus seinem eigenen Heimtverein. Denn mit dem 21-jährigen Stefan Hengst und dem erst 16-jährigen Lucas Stahl gehen auf dem Olympiaeiskanal von 1972 zwei weitere Slalom-Fahrer des Kanu-Rings Hamm an den Start. „Stefan Hengst traue ich den Sprung in das Finale der besten Zehn zu“, meinte KR-Cheftrainer Jürgen Schubert. „Wenn er dann noch einen guten Tag erwischt, kann er auch die Großen ärgern und auf das Podest fahren“, meint der Coach. Auch Lucas Stahl kämpft um den Einzug in das Finale. „Das wird für ihn zwar schwer, doch hat er zuletzt seine Klasse schon bewiesen“, meint Jürgen Schubert.

Gemeinsam werden die drei Hammer Herren auch im Mannschaftswettbewerb um eine Medaille kämpfen. „Gastgeber Augsburg hat sicherlich ein sehr starkes Team, doch haben wir sie schon geschlagen“, rechnet der Kanu-Ring-Trainer auf jeden Fall mit einem Podestplatz.

Den strebt natürlich auch die erfahrene Jasmin Schornberg bei den Damen an. Der Weltcupsieg in Prag hat der 29-Jährigen zuletzt mächtig Auftrieb gegeben, die Enttäuschung der verpassten WM-Qualifikation ist längst überwunden. „Sie hat den Spaß zurückgefunden“, meint auch ihr Heimtrainer. „Ich fühle mich gut und werde am Wochenende wieder angreifen“, sagt Schornberg, die bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden will.

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