Rhynerns Reserve kann Negativtrend nicht stoppen

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Rhynerns Trainer Thomas Schneider beklagte zu viele Fehler im Mittelfeld.

Drensteinfurt - Kein Punkt und ganz viel Frust: Zum dritten Mal in Serie gingen die die Bezirksliga-Fußballer des SV Westfalia Rhynern II als Verlierer vom Platz, zum zweiten Mal nacheinanderfing sich Keeper Nils Offermann vier Tore. In der vergangenen Saison hatte es nicht ein Meisterschaftsspiel gegeben, in dem die Hammer vier Treffer kassiert hatten. Es läuft zurzeit einfach nicht.

„Wir haben es dem Gegner zu einfach und zu viele Fehler im zentralen Mittelfeld gemacht. Die Drensteinfurter konnten uns auskontern“, schimpfte Rhynerns Trainer Thomas Schneider kurz nach dem Abpfiff. Außerdem habe die Konsequenz im Abschluss gefehlt. Schneider vermutete: „Die Niederlage gegen Beckum steckte noch in den Knochen.“

SVD-Coach Ivo Kolobaric hatte ein „richtig gutes Spiel“ seiner Mannschaft gesehen, aus der Oliver Logermann mit drei Toren herausragte. „Man sieht, wenn wir komplett sind, was wir können.“ Allerdings sah Kolobaric auch, woran im Training gearbeitet werden muss. Einigen habe in der zweiten Halbzeit die Kraft gefehlt.

Vor 70 Zuschauern waren die Drensteinfurter zunächst spielbestimmend und belohnten sich mit dem frühen 1:0. Isse Sander drückte den Ball nach einer Flanke von Petar Juras über die Linie (9.). In der Folge gab es kaum Chancen, vor allem den Gästen fiel nicht viel ein. Der SVD versuchte es meist über die Lin ke Seite – so wie in der 38. Minute. Logermann legte für Sander auf, der zwar traf, aber aus einer Abseitsposition. Der Schiedsrichter gab den Treffer zu Recht nicht. Eine Minute später schoss Sander drüber. Kurz vor der Pause hatte Patrick Knörnschild den Ausgleich auf dem Fuß, zielte aber rechts vorbei (42.). Auf der anderen Seite scheiterte Logermann an Offermann (44.).

Zu Beginn der zweiten Halbzeit scheiterte Marcel Scholtysik zwei Mal an SVD-Keeper Christopher Kemper (57., 67.). Per Freistoß aus gut 20 Metern erhöhte Logermann auf 2:0 (70.). Doch Rhynern schlug schnell zurück. Kevin Messner köpfte an die Latte, Knörnschild nutzte den Abpraller zum 2:1 (72.). Nachdem der eingewechselte Patrick Günner völlig freistehend das 3:1 verpasst hatte (78.), machte Logermann alles klar. Erst traf er im zweiten Versuch (79.), dann ins lange Eck (84.). Der zweite Heimsieg des SVD, der zu letzt vier Mal 0:1 gegen Rhynern II verloren hatte, war perfekt. „Für die Mannschaft heißt das: den Reset-Knopf drücken und den Kopf freibekommen“, sagte Westfalia-Coach Schneider.

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