TuS 59 Hamm

Drei neue Trainer: Swim-Team setzt auf interne Lösung

Aus eigenen Reihen präsentierte der TuS 59 Hamm neue Schwimm-Trainer. Marlon Müller ist einer von ihnen.
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Aus eigenen Reihen präsentierte der TuS 59 Hamm neue Schwimm-Trainer. Marlon Müller ist einer von ihnen.

Einer geht, drei Neue kommen. Das Swim-Team Hamm im TuS 59 wird in Zukunft nicht mehr auf die Dienste von Trainer Timo Themel vertrauen.

Hamm – Der TuS 59 setzt auf eine interne Lösung mit dem Trio Marlon Müller, Michael Stenzel und Julia Hajduga. „Wir haben die Zusammenarbeit im gemeinsamen Einvernehmen beendet. Timo sucht eine neue sportliche Herausforderung”, erklärt Abteilungsleiter Holger Wissemann nüchtern und sachlich die Entscheidung. Themel hatte erst Ende 2019 die Nachfolge von Marcel Karow bei den Leistungsschwimmern des Swim-Teams angetreten, nicht einmal eineinhalb Jahre später gehört diese Personalie schon wieder der Vergangenheit an.

Umso mehr freuen sich die Verantwortlichen und vor allem die Aktiven auf die drei neuen Trainer, die allesamt im Swim-Team schon bekannt sind. Besonders Marlon Müller kennt das Sportbecken des Maximare wie seine Westentasche. Er spielt seit über zehn Jahren für den SC Rote Erde Wasserball und wird sich nun vermehrt um die Schwimmer kümmern. „Wasserball ist zwar etwas anderes, aber es gibt auch viele Parallelen. Für mich ist das alles eine Herzensangelegenheit”, sagt der 23-Jährige, der nach einem sozialen Jahr beim TuS 59 nun im Mai seine Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann beenden wird.

Müller soll ähnlich wie vor einigen Jahren Karow als hauptamtlicher Trainer im Swim-Team aufgebaut werden. „Wir wollen wie bei Marcel auf den eigenen Nachwuchs setzen. Marcel haben wir nach der Ausbildung zum Sport- und Fitnesskaufmann auch bis zur Trainer-B-Lizenz Schwimmen ausgebildet”, sagt Wissemann.

Müller verfügt noch nicht über eine Lizenz, will dies aber, wenn es die Corona-Situation erlaubt, so schnell wie möglich in Angriff nehmen. „Das wird alles aufgearbeitet”, stellt er klar und verrät auch gleich seine Pläne: „Ich will die jungen Schwimmer möglichst weit bringen. Marcel hat die Messlatte natürlich sehr hoch gelegt. Aber mein Ansporn ist es, mit den Jungen und Mädchen Erfolge zu feiern. Ich werde die Aufgage jedenfalls mit viel Freude und Eifer angehen.”

Aktuell kann das Training jedoch nur mit individuellen Plänen und online durch Zoom-Meetings stattfinden. Doch Müller hofft, dass sich dies ändert, wenn im Mai die Freibäder öffnen. „Das Wasser fehlt uns allen sehr. Wir können nur hoffen und zusehen, dass wir nach Corona wieder viel Schwung und Zug in die Sache reinbekommen”, sagt Müller.

Ihm zur Seite steht in Zukunft mit Julia Hajduga und Michael Stenzel zwei weitere Trainer. Der 38-jährige Stenzel, der schon nach dem Abgang von Karow nach Gladbeck interimsweise als Coach tätig gewesen war, gehört dem TuS 59 seit 2017 an und war in Hamm bislang vorrangig im Anfänger- und Breitensportbereich tätig. Das wird sich nun ändern, wobei dies für ihn auch kein Neuland ist. In Dortmund beim TuS Brakel hatte er schon 16 Jahre lang die schnellsten Schwimmer trainiert.

„Das Arbeiten mit Leistungsschwimmern ist mir also nicht ganz unbekannt”, sagt Stenzel, der zudem Co-Trainer und Referent im Schwimmverband Südwestfalen ist. „Ich bin jedenfalls davon überzeugt, dass das mit uns dreien klappen wird. Ich denke, das ist sehr gut, dass die Arbeit auf drei Schultern verteilt wird.”

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