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Drei Abgänge sind bei den Eisbären fix

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Von: Peter Schwennecker

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Auch Artjom Alexandrov (rechts) wird künftig nicht mehr im Hammer Trikot zu sehen sein.
Auch Artjom Alexandrov (rechts) wird künftig nicht mehr im Hammer Trikot zu sehen sein. © Bruse

Die Oberliga-Saison 2021/2022 ist für die Hammer Eisbären Geschichte, doch hinter den Kulissen wird fleißig am Team für die kommende Spielzeit gebastelt. Um Platz für Neuzugänge zu schaffen, müssen sich die Hammer allerdings auch von einigen Akteuren trennen.

Hamm - Für Ibrahim Weißleder, Spieler und seit einigen Wochen auch Sportlicher Leiter des Eishockey-Oberligisten Hammer Eisbären, ist nach dem Abschluss der Vorrunde in der Gruppe Nord längst noch kein Urlaub angesagt. Möglichst schnell will der 32-Jährige die Planungen für die nächste Saison vorantreiben. Schon seit Wochen führt er fast jeden Tag Gespräche mit den Spielern des aktuellen Kaders. Durchaus mit Erfolg, denn mit der Verlängerung der Verträge von Torhüter Daniel Filimonow, Verteidiger Marcus Gretz sowie Top-Torjäger Chris Schutz hat der Verein bereits ein deutliches Zeichen gesetzt. „Wir wollen im nächsten Spieljahr eine bessere Rolle spielen als zuletzt“, beteuert Weißleder. Zweimal in Folge waren die Eisbären Tabellenletzter geworden. Das soll nicht noch einmal passieren.

Um Platz für Neuzugänge zu schaffen, müssen sich die Hammer auch von einigen Akteuren trennen. Wie der Sportliche Leiter jetzt bestätigte, werden drei Spieler in Zukunft nicht mehr das Trikot der Eisbären tragen. Joshua Stephens, Artjom Alexandrov und Tim Junge werden sich neue Vereine suchen müssen.

Ohne Perspektive in Hamm

Alle drei waren von Manager Jan Koch als sogenannte Perspektivspieler verpflichtet worden. Lediglich Verteidiger Junge, der von den Icefighters Leipzig nach Hamm kam, spielte die gesamte Saison in Hamm. Der 21-jährige Verteidiger traf in 39 Spielen einmal und gab elf Vorlagen. Stürmer Alexandrov kam im Oktober von den Hannover Indians nach Hamm, hinterließ zunächst auch einen recht guten Eindruck, baute dann aber immer mehr ab. In 26 Begegnungen traf der Deutsch-Russe acht Mal, buchte zudem sieben Assists. Verteidiger Stephens (1 Tore/4 Assists) löste Anfang Dezember seinen Vertrag bei den Hamburg Crocodiles auf, doch der 21-Jährige konnte sich letztlich auch nicht für eine Vertragsverlängerung empfehlen. Bei welchen Klubs die drei Abgänge der Eisbären in der kommenden Saison unterkommen werden, ist bislang noch nicht bekannt.

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