Eishockey

Eisbären-Drama in den letzten
31 Sekunden

Kevin Thau (rechts neben Tobias Schwab) traf zweimal für die Eisbären bei der unglücklichen Niederlage in Hannover.
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Kevin Thau (rechts neben Tobias Schwab) traf zweimal für die Eisbären bei der unglücklichen Niederlage in Hannover.

Dieses Spiel werden die Hammer Eisbären wohl lange nicht vergessen. Bis 31,6 Sekunden vor dem Ende der Partie führte der abgeschlagene Tabellenletzte der Eishockey-Oberliga sensationell mit 4:3 beim souveränen Spitzenreiter, ehe den Hannover Scorpions nicht nur der Ausgleich, sondern drei Sekunden vor der Schlusssirene sogar noch der Siegtreffer gelang.

Hannover - „Natürlich sind wir jetzt super enttäuscht“, sagte Eisbären-Manager Jan Koch unmittelbar nach dem dramatischen Spielende. Mit einer 4:5 (2:1, 0:1, 2:3)-Niederlage im Gepäck musste das Team von Trainer Ralf Hoja ziemlich deprimiert den Heimweg antreten. „Es war ein harter Kampf unserer Jungs. Wir hätten natürlich gerne was mitgenommen, wenn du rund 30 Sekunden vor Schluss noch führst. Deshalb ist es für uns umso bitterer“, fasste Koch die Gefühlslage bei den Hammern zusammen.

Coronatest im Vorfeld erforderlich

Aufregung gab es bereits im Vorfeld der Partie. Ein Spieler der Hamburg Crocodiles, der am Freitag beim 6:3-Erfolg der Eisbären mitwirkte, wurde am Sonntag positiv auf Corona getestet. Die Schnelltests, die in Absprache mit dem Verband und den Scorpions bei den Gästen vor dem Match durchgeführt wurden, ergaben aber keine Auffälligkeiten, so dass das Spiel nicht abgesagt werden musste.

Eisbären mit Kontern brandgefährlich

Die Eisbären zeigten von Beginn an keinen Respekt vor den Hausherren und waren mit ihren Kontern jederzeit brandgefährlich. Andreas Valdix (13.), Michal Spacek (17.) sowie zweimal Kevin Thau (49. und 54.) hatten die Hammer in Front gebracht, ehe das Unheil in den letzten 31 Sekunden über die Eisbären hereinbrach.

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