Dominik Brandt vor Comeback beim SKG Herringen

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Kevin Karschau (links) reist mit dem SKG Herringen am Samstag in Darmstadt an.

HAMM - Am zweiten Spieltag in der Rollhockey-Bundesliga steht für den SK Germania Herringen die weiteste Auswärtsfahrt der Saison auf dem Programm. Am Samstag (15.30 Uhr) gastiert der Double-Gewinner beim RSC Darmstadt. Die Aufgabe ist keine leichte für die Herringer, denn Darmstadt ist in eigener Halle eine Macht.

Während das Team aus Hamm zum Meisterschaftsauftakt mit 5:1 gegen den TuS Düsseldorf-Süd gewann, mussten sich die Südhessen mit einem 4:4-Remis bei der RESG Walsum zufrieden geben. Doch das ist für die Begegnung am Samstag nicht von Bedeutung. Für jedes Team der Bundesliga ist es eine unangenehme Aufgabe, in Darmstadt anzutreten, denn die RSC-Spieler setzen auch vor eigenem Publikum nicht auf eine zwingende Offensive, sondern lauern auf Fehler im gegnerischen Spielaufbau, um aus einer sicheren Deckung heraus zu kontern. Darauf hat Herringens Trainer Hans-Werner Meier sein Team im Training taktisch eingestellt.

Für den SKG-Coach war der Bundesliga-Auftakt gegen Düsseldorf ideal als Vorbereitung für die Partie in Darmstadt, denn das Team aus der NRW-Landeshauptstadt spielte, ähnlich wie der RSC, aus einer kompakten Abwehr heraus. Im Gegensatz zu den Rheinländern verfügt Darmstadt aber über starke Stürmer wie etwa Nationalspieler Max Hack, die in der Lage sind, die wenigen Konterchancen zu nutzen. Dennoch geht der SKG favorisiert und zuversichtlich in die Partie. „Die Darmstädter sind schwach in die Saison gestartet. Sie haben nach 1:4-Rückstand gegen Walsum glücklich einen Punkt geholt“, sagt Kapitän Lucas Karschau. Zudem erinnern sich die Herringer an ihr starkes Gastspiel in der vergangenen Saison. Im März beendeten sie mit einem 7:5-Erfolg nach 2:4-Rückstand ihre Serie von Niederlagen im Darmstädter Leistungszentrum.

Meier steht nicht der komplette Kader zur Verfügung. Mit Nationalspieler Liam Hages fehlt dem Coach eine wichtige Säule in der Abwehr. Ihn nahmen zwei Düsseldorfer in die Zange, sodass er unglücklich auf die Schultern fiel und mit starken Schmerzen vom Platz ging. Eine starke Prellung und eine Bänderüberdehnung lassen einen Einsatz nicht zu. Nach knapp zwei Jahren steht dafür Dominik Brandt wieder im Kader der Germanen. Er kehrte vom Ligakonkurrenten Bison Calenberg zurück und ist für die Herringer nun wieder spielberechtigt. Philipp Michler, der ebenfalls aus Calenberg zu seinem Stammverein wechselte, wird weiterhin von Rückenschmerzen geplagt. Wann er sein Comeback im SKG-Dress geben wird, ist noch nicht abzusehen. - mb

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