Warsteiner-Masters-Organisator im Interview

Dieter Bethlehem: Finale war ein richtiger Augenschmaus

VideoWerl - Der SV Lippstadt setzte sich am Sonntagabend zum zweiten Mal in Folge die Krone auf beim Warsteiner Masters. 112 Mannschaften waren Anfang Januar in acht Hallen gestartet. Organisator Dieter Bethlehem zieht im Gespräch mit Anzeiger-Redakteur Thomas Müller Bilanz und blickt in die Zukunft des Turniers.

Wie fällt das sportliche Fazit aus nach dem Warsteiner Masters 2018?

Dieter Bethlehem: Das war schon ein richtiger Augenschmaus, beim Finale zuzugucken. Lippstadt und Delbrück haben Hallenfußball auf höchstem Niveau geboten. Und spannend war es auch noch. Das sah schon gut aus. Aber auch, was Rot-Weiß Westönnen als Dritter abgeliefert hat, zeigt, dass man als Bezirksligist vorne mitmischen kann. Auch Liesborn als bester Kreisligist hat echt beeindruckt, aber auch die heimischen Mannschaften wie Oestinghausen, Sönnern und Büderich.

Und der Ablauf insgesamt?

Bethlehem: Was mir nicht gefallen hat, war die Auseinandersetzung während des Spiels zwischen Rhynern und dem TSC Kamen. Wir waren, Gott sei dank, gut vorbereitet und die Security hat das gelöst. Und glücklicherweise gab es nicht mehr als eine Platzwunde. Menschen sind zwar unterschiedlich, aber so etwas gefällt mir überhaupt nicht. Mir sind stimmungsvolle Fans wie die von Büderich, Westönnen oder Sönnern viel lieber. Es soll doch Spaß und Freude machen.

Warsteiner Masters 2018 Finalspiele und Siegerehrungen

Warsteiner Masters 2018 Finalspiele und Siegerehrungen
Warsteiner Masters 2018 Finalspiele und Siegerehrungen
Warsteiner Masters 2018 Finalspiele und Siegerehrungen
Warsteiner Masters 2018 Finalspiele und Siegerehrungen
Warsteiner Masters 2018 Finalspiele und Siegerehrungen

Am Samstag war es leider ein wenig leer auf der Tribüne – abgesehen von den Fans aus Büderich und Sönnern.

Bethlehem: Da hatten wir auch starke Konkurrenz durch die Spiele von Schalke und dem BVB. Dagegen haben wir keine Chance. Aber trotzdem liegen wir mit den Zuschauerzahlen auf dem Niveau der vergangenen Jahre. Am Sonntag war es wieder richtig voll, so dass wir zwischendurch den Einlass stoppen mussten.

Warsteiner Masters Endrunde in Werl

Warsteiner Masters Endrunde in Werl
Warsteiner Masters Endrunde in Werl
Warsteiner Masters Endrunde in Werl
Warsteiner Masters Endrunde in Werl
Warsteiner Masters Endrunde in Werl

Wie zufrieden waren Sie mit dem Catering? Hat das Modell mit den Spielern des SV Hilbeck Zukunft?

Bethlehem: (lacht) Wenn sich die erste Mannschaft qualifiziert, ist sie freigestellt. Gott sei Dank, ist die Mannschaft häufig auch schon bei der Endrunde dabei gewesen. Aber wenn die Spieler es nicht schaffen, dann müssen sie auch mit anpacken. Bei uns waren auch diesmal 70 bis 80 Helfer im Einsatz. Die Alten Herren, die zweite Mannschaft und die Breitensportabteilung packen sowieso immer mit an. Das symbolisiert ja auch: Wir sind ein Verein.

Wie lange haben die Aufräumarbeiten eigentlich gedauert?

Bethlehem: Am Sonntagabend haben wir die Halle noch aufgeräumt und so vorbereitet, dass der Schulsport am Montag stattfinden konnte. Bis zum Montagabend war dann alles – auch die Bande – aufgeräumt.

Was ist denn für das kommenden Jahr angedacht? Wird es Veränderungen geben?

Bethlehem: Der aktuelle Modus hat sich bewährt. Gerade mit dem Doppel-K.O.-Modus ist jedes Spiel ein Endspiel, Adrenalin pur. Kritik gibt es natürlich immer, aber meistens von denen, die gerade ausgeschieden sind. Vielleicht wird es eine Halle mehr geben, wir wollen uns ausdehnen. Aber wir gucken immer, dass wir uns im Umkreis des Bereichs Soest/Lippstadt bewegen. In Dortmund gibt es großes Interesse, aber auch in Richtung Paderborn oder Sauerland könnte etwas passieren.

Die Hallensaison ist vorbei. Was erwartet denn eigentlich die Spieler der „Warsteiner Top Elf“ im Sommer?

Bethlehem: Im September wird es vermutlich ein Spiel gegen den SC Paderborn geben, ist aber noch nicht zu hundert Prozent klar.

Rubriklistenbild: © Hoffmann

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