Basketball

HammStars hoffen in Dorsten auf den Einsatz ihres Neuzugangs

Trainer Ivan Rosic ist zuversichtlich, dass seine Spieler in Dorsten eine gute Leistung zeigen werden
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Trainer Ivan Rosic ist zuversichtlich, dass seine Spieler in Dorsten eine gute Leistung zeigen werden.

Die Tatsache, dass sich die Basketballer des TuS 59 Hamm nach den beiden weiteren Niederlagen am vergangenen Wochenende in Recklinghausen und gegen Herten nach vier Spielen mit null Punkten am Ende der Tabelle der 1. Regionalliga wiederfinden, beunruhigt Ivan Rosic in keinster Weise.

Hamm - „Natürlich wünscht man sich das zwar nicht, aber uns war bewusst, dass es schwer werden würde, gleich zu Beginn in dieser Topliga Fuß zu fassen. Von daher ist dieses Szenario keinesfalls überraschend“, sagt der Trainer des Aufsteigers und signalisiert damit sowohl seinen Spielern als auch dem Umfeld, Ruhe und Gelassenheit walten zu lassen. „Es besteht überhaupt kein Grund, nervös zu werden, zumal wir in den beiden Heimspielen gegen Hagen und Herten durchaus als Sieger hätten vom Feld gehen können.“

Die nächste Möglichkeit, den ersten Erfolg in der neuen Spielklasse einzufahren, bietet sich den HammStars am Samstag um 19.30 Uhr bei der BG Dorsten. Diese rangiert mit zwei Punkten bei drei Niederlagen lediglich drei Plätze vor dem TuS, der bei einem Erfolg mit den Dorstenern gleichziehen könnte. „Ein Sieg wäre natürlich für die Moral meiner Jungs sehr wichtig. Aber ich habe immer gesagt, dass wir erst im November wirklich in der Liga angekommen sein werden“, sagt Rosic und nimmt damit seinem Team den Druck des unbedingt Gewinnenmüssens.

Rosic ist optimistisch

Optimistisch stimmen den Coach neben den bislang in der Liga gezeigten Leistungen auch die Eindrücke der zurückliegenden Trainingswoche: „Ich spüre keine Nervosität bei den Spielern. Natürlich schauen auch sie auf die Tabelle, und es wäre auch schlimm, wenn ihnen das egal wäre. Aber sie gehen mit viel Intensität und Emotionen zur Sache und wissen, dass sie alles geben müssen.“

Auf diesen vollen Einsatz seiner Akteure setzt Rosic auch in Dorsten: „Alle Zuschauer, die uns bislang beobachtet haben, werden gesehen haben, dass wir uns nie aufgeben. Teamspirit und Kampfgeist sind ganz entscheidende Merkmale, die uns bislang in dieser Saison ausgezeichnet haben.“

Die Frage, die sich auch der Trainer stellt, ist, wie lange die Mannschaft diese Substanz besitzt, falls die Niederlagenserie noch länger anhalten sollte. „Klar brauchen wir irgendwann auch mal einen Sieg, der vor allem für die Psyche enorm wichtig wäre“, weiß Rosic sehr genau, wie bedeutsam ein Erfolgserlebnis für sein Team ist.

Bislang verletzter Neuzugang soll dem Team helfen

Hoffnung, dass es bereits in Dorsten mit einem Sieg klappen könnte, macht ihm auch Mikail Tanev. Der bislang verletzte Neuzugang soll die Mannschaft nach seinem Wadenbeinbruch verstärken und als Power Forward für neue Akzente sowohl in der Verteidigung als auch im Angriff sorgen. Fraglich ist allerdings, ob der bulgarische Routinier bereits kurzfristig das Okay der Ärzte für einen Einsatz in Dorsten erhalten wird. „Das müssen wir noch abwarten. Aber mit seiner Erfahrung wird er uns demnächst auf jeden Fall weiterhelfen“, sagt Rosic. Insbesondere in knappen Spielsituationen hatten die jungen Akteure der HammStars zuletzt falsche Entscheidungen getroffen, die auf mangelnde Erfahrung zurückzuführen waren.

Einen kleinen Wermutstropfen könnte allerdings der mögliche Ausfall von Till Hornscheidt bedeuten. Der bislang beste Korbjäger der Hammer knickte gegen Herten mit dem Fuß um und konnte deshalb die Woche über nicht trainieren. „Ähnlich wie bei Tanev müssen wir abwarten, ob es gesundheitlich bei Till geht. Wir werden aber auf jeden Fall kein Risiko eingehen“, verspricht Rosic, Hornscheidt lieber zu schonen als einen längeren Ausfall zu riskieren.

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