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Die Null steht beim Gegner: Hammer SpVg muss kreativ sein

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Von: Günter Thomas

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Traf zuletzt zweimal für die HSV: Denizhan Yazici.
Traf zuletzt zweimal für die HSV: Denizhan Yazici. © Reiner Mroß

Spannendes Heimspiel für Fußball-Westfalenligist Hammer SpVg am Sonntag: Gegner SC Peckeloh ist bisher noch ohne Gegentor in der Westfalenliga-Saison.

Hamm – Der Blick auf das Torverhältnis des kommenden Gegners verheißt für die Offensivabteilung der Hammer SpVg nichts Gutes: Die Null steht beim SC Peckeloh, der ein Torverhältnis von 5:0 in seinen ersten vier Begegnungen erzielte – genug für zwei Siege, zwei Unentschieden, keine Niederlage und aktuell Platz drei in der Fußball-Westfalenliga. Doch Heiko Hofmann gibt Entwarnung. Den klassischen Catenaccio spielt der SC, der am Sonntag um 15 Uhr zu Gast in der 24nexx Arena ist, seiner Meinung nach nicht. „Es gibt zwar aktuell gar kein Videomaterial von dieser Mannschaft, aber nach meinen Informationen spielen die durchaus auch mit Kreativität nach vorne“, sagt der HSV-Trainer. „Die Botschaft sagt aber natürlich auch, dass es sich um eine gute, kompakt spielende Mannschaft handelt. Und nach vorne haben sie mit Max Teipel einen richtig guten Zentrumsspieler.“

Daher erwartet der HSV-Coach „ein enges Spiel, in der Hoffnug, dass wir es für uns entscheiden. Klar wollen die auch das fünfte Mal zu Null bleiben, aber irgendwann müssen sie den Ball auch aus dem Netz eigenen Netz holen – warum nicht bei uns.“

Der 4:2-Erfolg beim SV Rödinghausen II hat den HSV-Spielern zumindest gut getan, das Selbstvertrauen weiter gestärkt. Entsprechend gut war die Stimmung während der Trainingswoche. „Wir haben gut trainiert“, sagt Hofmann, mahnt aber: „Aber eine Trainingswoche ist nur so gut, wie das Ergebnis, das am Sonntag folgt.“

Ismail Icen kehrt zurück

Personell hat sich die Lage allerdings nicht entscheidend verändert. Patrick Schmidt fällt weiter aus, Mika Oxe ist auch noch nicht wieder zu 100 Prozent fit, Lamine Kouruma und Leon Benning sind ebenfalls noch weiterhin keine Option. Immerhin: Ismail Icen wird nach seiner Gelb-Rot-Sperre aus dem heimspiel gegen den TuS Hiltrup wieder zum Kader gehören. „Ansonsten haben wir das gleiche Personal wie in der vergangenen Woche“, sagt Hofmann.

Von seiner Mannschaft fordert er in den kommenden Wochen, dass sie „eine gewisse Konstanz an den Tag legt“. Zu gut ist noch das enttäuschende 0:3 aus Haltern bei ihm präsent. Daher wisse er auch die Partie in Rödinghausen richtig einzuordnen. „Denn da war bei uns auch nicht alles bei 100 Prozent“.

Voller Einsatz, Leidenschaft und Bereitschaft sind daher gegen den Liga-Dritten gefragt, wenn es am Ende etwas mit den Punkten werden soll. „Wenn ein Dreier dabei rumkommt, können wir von einem sehr guten Start sprechen – mit einem Punkt immer noch von einem guten. Wir wissen mittlerweile, dass wir jede Spitzenmannschaft in der Liga schlagen können – selbst sind wir es aber noch nicht.

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