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Die HammStars bereiten sich gemäß 2G-plus-Regel auf Leverkusen vor

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Von: Rainer Gudra

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Die HammStars im TuS 59 haben am Montag nach einer kurzen Weihnachtspause die noch kürzere Vorbereitungsphase auf den Start in zweite Serie aufgenommen.

Hamm - Vor dem Heimspiel in der 1. Basketball-Regionalliga am Samstag, 8. Januar, daheim gegen Bayer Leverkusen II (19.30 Uhr, Märkisches Gymnasium) wollte Trainer Ivan Rosic seine Spieler eigentlich täglich zum Training bitten. „Wir hätten uns diese Woche alle sogar sechs Mal testen lassen“, berichtet der Coach, denn gemäß der neuen Richtlinien für NRW im Kampf gegen die Omikron-Variante gilt für Spieler, Trainerstab und die Schiedsrichter 2G-plus. Allerdings genehmigte die Stadtverwaltung am Montag lediglich Training im üblichen Rhythmus. Rosic: „Dienstag und Donnerstag wurde uns nicht gestattet.“

Den Spielbetrieb aufrecht halten

Der Westdeutsche Basketball-Verband (WBV) hat sich nach der Verschärfung der Regelung durch die Landesregierung auf immunisiert (genesen/geimpft) plus Test bisher noch nicht zum weiteren Vorgehen geäußert. An eine Unterbrechung des Spielbetriebs in der höchsten NRW-Liga wegen der Ausweitung der jüngsten Corona-Schutzverordnung und dem damit verbundenen Mehraufwand glaubt der Hammer Trainer nicht. „Ich habe mit vielen Verantwortlichen gesprochen. Nach meiner Einschätzung ist die Bereitschaft sehr hoch, die Saison ordentlich zu beenden. So eine wie 2020/21 wollen wir nicht noch einmal erleben“, sagt Rosic. „Auch die HammStars werden alles machen, was von uns verlangt wird, um den Spielbetrieb aufrecht zu halten.“

Trainer Ivan Rosic und die HammStars bereiten sich seit Montag auf den Start in die zweite Serie vor.
Trainer Ivan Rosic und die HammStars bereiten sich seit Montag auf den Start in die zweite Serie vor. © Reiner Mroß / Digitalfoto

Funktionsteam bereits geboostert

Bereits seit Ende November läuft der Betrieb in der 1. Regionalliga komplett unter 2G-Bedingungen. Und schon da gab es die Empfehlung, die Spieler vor den Parteien zusätzlich zu testen. „Die Professionalität in dieser Liga ist auf einem sehr hohen Niveau. Das wird weiterhin alles klappen, sebst wenn es etwas umständlicher geworden ist“, sagt Rosic. Auch seine Spieler sind alle zweimal geimpft, das Funktionsteam bereits ein drittes Mal. Schon vor der Saison hatten die HammStars darauf verzichtet, Spieler zu verpflichten, bei denen klar war, dass es Probleme mit dem Impfstatus geben würde oder sie eine Impfung kategorisch ausgeschlossen hatten wie ein US-Spieler, der auf der Wunschliste des Trainers gestanden hatte. „Allerdings wird es jetzt ein bisschen schwieriger, den Jungs zu vermitteln, dass sie sich boostern lassen sollen, wenn sie sich so oder so testen lassen müssen“, sagt Rosic. Aber da dürften Argumente wie ein schwächerer Verlauf und oder ein geringerer Ansteckungsgrad ihre Wirkung nicht verfehlen, glaubt er.

Bis zu 750 Zuschauer sind möglich

Gemäß den Vorgaben der Politik dürfen die HammStars am Samstag bis zu 750 Zuschauer begrüßen. 2G und Maskenpflicht sind Voraussetzung. Das gilt auch für die Vereinsmitarbeiter am Protokoll- und Anschreibetisch. Da die Antigentests für Geimpfte kostenlos sind, geht Rosic davon aus, dass auch aus diesen Gruppen einige noch ein Testzentrum aufsuchen werden.

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