Fußball-Oberliga

Die Hammer SpVg will „zeigen, dass wir in diese Liga gehören“

Mika Oxe (rechts) mit seiner Zweikampfhärte wird der Hammer SpVg gegen Herne fehlen.
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Mika Oxe (rechts) mit seiner Zweikampfhärte wird der Hammer SpVg gegen Herne fehlen.

Von einem „Krisengipfel“ ist im Vorfeld des dritten Saison-Heimspiels der Hammer SpVg in der Fußball-Oberliga Westfalen am Sonntag (15 Uhr, 24nexx Arena) gegen Schlusslicht SC Westfalia Herne bereits die Rede.

Hamm - Klar, dass Steven Degelmann das nicht so sieht: „Mal langsam, es gibt auch in vielen anderen Ligen viele Mannschaften, die nach vier Spielen drei Punkte haben. Damit sind wir anderen schon weit voraus.“ So auch den Gästen, denn die holten am vergangenen Wochenende beim 1:1 daheim gegen Sprockhövel ihren ersten Punkt.

„Aber natürlich wollen wir gegen Herne zeigen, dass wir in diese Liga gehören und dass wir auch besser sind als einige Mannschaften“, sagt der HSV-Trainer. „Für uns ist es ein Spiel, das uns ein positives Gefühl geben kann. Und selbst wenn es nicht positiv laufen sollte, ist es für uns ja nicht vorbei.“ Ein Thema, das sich die HSV hätte ersparen können – mit durchaus möglichen Punktgewinnen in Münster oder zuletzt in Meinerzhagen. Degelmann: „Vielleicht hatten wir gegen Erndtebrück (4:0, d. Red.) zu viel Matchglück und haben das da für die nächsten Spiele aufgebraucht.“

Pokalaus für Degelmann keine Blamage

Auch die 1:2-Niederlage am Donnerstag im Westfalenpokal beim Landesligisten SW Wattenscheid 08 ist aus seiner Sicht keine Blamage gewesen: „Wir haben uns zweite Halbzeit in die Zweikämpfe geschmissen und hatten einfach Pech im Abschluss. Kämpferisch hat die Mannschaft das gezeigt, was sie zum Beispiel in der Vorbereitung gegen Ahlen und Velbert ausgezeichnet hat.“

Daher sei die Partie auf staubiger Asche die richtige Einstimmung auf das Duell mit Herne gewesen, denn: „Die kommen mit Kampf über die ganze Fläche und über die langen Bälle. Das ist eine Truppe mit ordentlich Wucht, die nahezu über den ganzen Platz eins gegen eins spielt“, weiß Degelmann. „Die Mannschaft lebt den Fußball so, wie der Trainer ihn gespielt hat.“ Und den kennt Degelmann aus seiner Zeit als Spieler bestens, denn in zahlreichen direkten Duellen war er der Gejagte von Christian Knappmann.

Oxes Einsatz ist wohl ausgeschlossen

Allerdings hat die Westfalia ein Problem, erzielte in den vier Begegnungen lediglich zwei Tore. Und einen weiteren Vorteil sieht der HSV-Coach: „Herne hat eine junge Truppe, die noch ihre Fehler macht. Ich hoffe, dass wir da unsere Erfahrung nutzen werden.“ Fehlen werden bei den Gästen Lokman Erdogan, Torschütze per Elfmeter zum 1:1 gegen Sprockhövel, weil er nach einem Foul Rot sah, sowie Kapitän Nick Jünemann mit einer Gelb-Rot-Sperre.

Bei der HSV ist der Einsatz von Mika Oxe nach seiner Kopfverletzung im Pokalspiel wohl ausgeschlossen. „Schade, er hatte sich nach seiner Verletzung am Sprunggelenk so schön wieder zurückgekämpft. Wir hätten ihn mit seiner Zweikampfhärte gegen Herne sehr gut gebrauchen können“, sagt Degelmann, der zudem auf Marcel Todte (Kreuzbandriss), Yusuf Öztürk, Patrick Schmidt (beide an der Schulter verletzt) sowie weiter auf den langzeitverletzten Jannik Guhse verzichten muss. Hingegen stand Tobias Fuest am Donnerstag erstmals wieder im Kader, kam bei den schwierigen Bedingungen aber noch nicht zum Einsatz.

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