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Die Hammer SpVg überrascht beim Regionalligisten RW Ahlen mit einem 1:1

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Von: Patrick Droste

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Hosan Ahmed (links) im Duell mit dem Ex-HSVer Bennett Eickhoff.
Hosan Ahmed (links) im Duell mit dem Ex-HSVer Bennett Eickhoff. © Retajski

Dickes Ausrufezeichen der Hammer SpVg: Beim klassenhöheren Regionalligisten RW Ahlen schaffte der Fußball-Oberligist am Dienstagabend im Wersestadion eine 1:1 (0:1) und blieb damit im fünften Testspiel ungeschlagen.

Ahlen – Nach einem 0:1-Rückstand zur Pause hatte Halil Dogan zwei Minuten vor dem Abpfiff für das Unentschieden gesorgt. „Das war ein gutes, intensives Spiel, in dem wir physisch auf Augenhöhe waren“, bilanzierte HSV-Trainer Steven Degelmann.

Die Gäste hatten gut in die Partie gefunden, sorgten im ersten Durchgang für ein ausgeglichenes Spiel und präsentierten sich in spielerischer Hinsicht keineswegs unterlegen. „Defensiv standen wir sicher und hatten auch gute Umschaltmomente“, bestätigte Holger Wortmann, der Sportliche Leiter der HSV, und lobte dabei vor allem die beiden Sechser des Oberligisten. Der eine war Phillip Grodowski, der andere der junge Julius Woitaschek, der als Gastspieler im Trikot der Hammer SpVg auflief und sich gut einfügte.

Umso ärgerlicher war es, dass die Ahlener in der 27. Minute in Führung gingen. Nach einer Flanke von der linken Seite köpfte Daniel Francis zur 1:0-Führung für Ahlen ein. HSV-Keeper Tim Oberwahrenbrock bekam den Ball zwar zu fassen, aber nach Zeichen des Linienrichters soll das Leder schon die Linie überquert haben. Doch die Gäste ließen sich davon nicht beirren, zeigten sich auch nach dem Gegentreffer weiter sehr ball- und passsicher.

Nach dem Wechsel übernahmen die Ahlener mit zunehmender Spieldauer immer mehr das Kommando und drängten die nun tief stehenden Hammer weit in ihre Hälfte. Zwar ließ die HSV kaum Chancen des Regionalligisten, der in der Vorbereitung schon zwei Wochen weiter ist, zu, strahlte im Spiel nach vorne aber selbst lange Zeit keine Gefahr mehr aus. Mit zwei zwei Fernschüsse von Hosan Ahmed und Anil Saraman die knapp am RWA-Gehäuse vorbeigingen, meldete die HSV sich in der Schlussphase wieder zurück, ehe der Ball dann zum 1:1 im Netz lang. Einen feinen Pass von Ahmed in die Schnittstelle erlief der zur Pause eingewechselte Halil Dogan und markierte in der 88. Minute den Ausgleich. „Das Gegentor hätte nicht sein müssen, da hat die Abstimmung nicht gepasst. Aber mit dem Treffer zum 1:1 haben wir uns am Ende belohnt“, so Degelmann.

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