1. wa.de
  2. Sport
  3. Hamm

Die Hammer SpVg hat noch Luft nach oben

Erstellt:

Von: Günter Thomas

Kommentare

Für Sonntag fraglich: David Loheider.
Für Sonntag fraglich: David Loheider. © mross

Sechs Partien hat die Hammer SpVg bislang in der laufenden Saison in der Fußball-Westfalenliga (1) absolviert – der achte Tabellenrang weist den Oberliga-Absteiger mit je zwei Siegen, Unentschieden und Niederlagen als Mittelmaß aus.

Hamm – „Die Mannschaft fährt im Moment unter dem Radar“, ist sich Heiko Hofmann sicher. „Ich glaube, wir können mehr als bisher an Ergebnissen notiert ist. Aber so langsam müssen wir die eine oder andere Handbremse lösen, geradliniger spielen.“

Sein Team hat in den Begegnungen meist viel Ballbesitz, hat der Coach registriert – der Ertrag dafür sei aber zu gering. Und berge sogar Gefahren: „Vielleicht ist das der Grund, dass wir manchmal den einen Fehler machen, da kassieren wir zu viele Gegentore.“

Mesum bringt viel Physis mit

Diese entscheidenden Aussetzer wollen die Hammer in ihrer Partie am Sonntag beim SV Mesum (15 Uhr/Rasenplatz, Hassenbrockstadion) unbedingt vermeiden. Denn trotz der Stärken des Gegners sieht Hofmann gute Chancen für sein Team, das Punktekonto aufzubessern. „Es gibt keine leichten Aufgaben in der Liga, aber es ist keiner unschlagbar“, sagt der HSV-Trainer. „Mesum hat bis jetzt eine gute Saison gespielt. Aber wir werden versuchen, unsere Chance zu nutzen – gegen Espelkamp hat es ja auch ganz gut ausgesehen.“

Der Tabellenvierte verfügt über ein robustes, groß gewachsenes Team, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. „Mit Strothmann und Biermann haben sie große Stürmer, sie spielen dynamischen Fußball, haben schnelle Leute auf Außen – bringen aber auch viel Physis mit“, fällt das Urteil des HSV-Trainers respektvoll aus.

Loheider ist erneut fraglich

Sein Team hat es zuletzt am Dienstag beim 2:6 im Test gegen Regionalligist RW Ahlen „60 Minuten sehr ordentlich gemacht, auch wenn wir es relativ klar abgegeben haben, was nicht sein musste. In Summe haben wir das aber als positiv eingeordnet.“

An der personellen Situation hat sich im Vergleich zum Espelkamp-Spiel (2:2) nicht viel verändert. Stürmer David Loheider war nach seinem grippalen Infekt am Dienstag zwar wieder im Kader, erlitt danach allerdings einen Rückschlag und meldete sich Donnerstag erneut krank. „Ansonsten ist der eine oder andere kränklich“, sagt Hofmann, der am Donnerstag aber 19 Spieler im Training zählte.

Auch interessant

Kommentare