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Eisbären zeigen „die schlechteste Saisonleistung“

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Von: Dirk Dörmann

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Nichts zu lachen hatten Eisbären-Trainer Jeff Job und seine Spieler bei der 5:9-Niederlage in Diez-Limburg.
Nichts zu lachen hatten Eisbären-Trainer Jeff Job und seine Spieler bei der 5:9-Niederlage in Diez-Limburg. © Szkudlarek

Neun Gegentore bei der EG Diez-Limburg brachten für Eisbären-Manager Jan Koch das Fass nach der 5:9 (2:5, 2:3, 1:1)-Schlappe der Hammer am Sonntagabend in der Eishockey-Oberliga zum Überlaufen. 

Hamm - „Das war heute mit ganz viel Abstand unsere schlechteste Saisonleistung. Das war defensiv eine absolute Frechheit, was wir hier abgeliefert haben“, sagte ein wütender Koch und legte noch nach: „Wir finden hier abwehrmäßig überhaupt nicht statt. Wir sind viel zu weit weg von den Leuten und haben es den Limburgern viel zu einfach gemacht, Tore zu erzielen.“ Gefühlt sei jeder Schuss der Gastgeber ein Tor gewesen.

Wieder mit Trivellato

Dabei reisten die Eisbären nach dem zusätzlichen Ausfall von Verteidiger Michal Spacek (Fingerverletzung) mit großen Personalsorgen zum Tabellenelften. Immerhin meldete sich Angreifer David Trivellato wieder einsatzbereit, nachdem er am Freitag gegen die Hannover Indians (2:4) wegen einer Verletzung im Halsbereich noch passen musste.

Aber es waren noch keine zwei Minuten gespielt, als der Puck bereits zum ersten Mal im Hammer Netz zappelte. Doch Fabian Calovi glich bereits drei Minuten später aus. Die erneute Führung der Gastgeber (14.) egalisierte Michel Maaßen noch (16.), doch dann brach das Unheil über die Eisbären herein. Mit drei weiteren Toren (16., 20., 20.) schraubten die Gastgeber das Ergebnis auf 5:2, obwohl diese laut Koch auch „nicht überragend“ waren.

Laute Ansprache

In der Hammer Kabine wurde es anschließend mächtig laut, doch die Appelle von Trainer Jeff Job an seine Spieler zeigten keine Wirkung. Auch im Mitteldrittel fanden die Eisbären defensiv nicht wirklich statt und kassierten drei weitere Gegentreffer. Thomas Lichnovsky (31.) und Ibrahim Weißleder (32.) verkürzten für die Eisbären zwischenzeitlich immerhin auf 4:6.

Das letzte Drittel spielten die Hammer mit einem Tor durch Michel Limböck (56.) noch ausgeglichen und vermieden eine zweistellige Niederlage. Für Koch war dieser Umstand allerdings auch kein wirklicher Trost mehr.

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