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Die Hammer Eisbären verlieren in Herne mit 3:7

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Von: Patrick Droste

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Traf doppelt, konnte die Niederlage der Eisbären in Herne aber auch nicht verhindern: Chris Schutz.
Traf doppelt, konnte die Niederlage der Eisbären in Herne aber auch nicht verhindern: Chris Schutz. © Robert Szkudlarek

Nichts zu holen gab es für die Hammer Eisbären im Auswärtsspiel der Eishockey-Oberliga beim Herner EV. Bei den ambitionierten Gastgebern unterlag das Team von Trainer Jeff Job mit 3:7 (0:1, 2:3, 1:3).

Herne – „Am Ende war es eine verdiente Niederlage. Es sind einmal mehr Kleinigkeiten gewesen, die wir falsch machen und die uns auf die Verliererstraße bringen“, meinte Eisbären-Manager Jan Koch, dessen Team nach dem Sieg der Rostocker nun Ligaletzter ist.

Es war ein unglücklicher Start der Hammer, die auf Michel Maßen und auch David Trivellato verzichten mussten. Denn als Kevin Trapp bereits nach einer Minute auf die Strafbank musste, nutzte Herne die Überzahlsituation aus und ging durch Denis Fominych mit 1:0 in Front (3.). Mit der Führung im Rücken hatten die Gastgeber im ersten Drittel ein wenig mehr vom Spiel, doch auch die Eisbären kamen, wenn sie Tempo in ihren Aktionen hatten, zu guten Chancen. „Herne hätte sich nicht beschweren können, wenn es nach den ersten 20 Minuten 1:1 gestanden hätte“, meinte Koch.

Im zweite Abschnitt ging es dann hoch her. Erneut kassierten die Eisbären durch Tim Junge eine frühe Zeitstrafe (23.), die Herne wiederum ausnutzte, als Sebastian Moberg in Überzahl das 2:0 markierte (23.). Doch die Hammer hatten die passende Antwort parat. Ebenfalls in Überzahl brachte Christ Schutz die Gäste auf 2:1 heran (25.). Doch so ging es weiter: Als Mike Ortwein die Partie von der Strafbank verfolgen musste, erhöhte Tomi Wilenius auf 3:1 (27.). „Das war schon kurios, dass die ersten vier Treffer alle in Überzahl gefallen sind“, meinte Koch, der dann sah, wie Thomas Lichnovsky den 3:2-Anschlusstreffer erzielte (31.). Aber erneut Tomi Wilenius stellte zum 4:2 (38.) den alten Abstand wieder her. „Das Tor kurz vor dem Drittelende war schon ärgerlich. Wir waren einfach zu passiv“, schimpfte Koch.

Im Schlussabschnitt sorgten Fominych mit dem 5:2 (42.) und Wilenius mit dem 6:2 (43.) für die Entscheidung, ehe Schutz zum 6:3 traf (50.). Den 7:3-Endstand markierte Christoph Ziolkowski (60.). „Letztlich hat man die deutlich höhere Qualität des Gegners gesehen“, resümierte Koch.

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