Eishockey

Eisbären warten weiter auf das erste Stürmertor

Eisbären-Verteidiger Samuel Dotter erzielte bei der Niederlage in Hamburg sein zweites Saisontor.
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Eisbären-Verteidiger Samuel Dotter erzielte bei der Niederlage in Hamburg sein zweites Saisontor.

Eishockey-Oberliga-Aufsteiger Hammer Eisbären kassierte im vierten Spiel die vierte Niederlage. Bei den Crocodiles Hamburg zahlte das Team von Trainer Ralf Hoja erneut Lehrgeld.

Hamburg – Die Hammer Eisbären warten auch nach vier Spielen in der Eishockey-Oberliga Nord weiter auf das erste Stürmertor. Im Eisland Farmsen musste das Team von Trainer Ralf Hoja mit dem 2:5 (1:2, 1:2, 0:1) bei den Hamburg Crocodiles bereits die vierte Saisonniederlage hinnehmen. „Wir waren diesmal keine drei Tore schlechter“, meinte Jan Koch nach der Begegnung und gestand ein, dass die Hammer erneut Lehrgeld zahlen mussten. „In den entscheidenden Momenten waren die Hamburger einfach abgezockter als wir“, erklärte der Eisbären-Manager.

Erstmals stand in dieser Saison Sebastian May zwischen den Hammer Pfosten. „Da Ilya Sharipov uns ja Ende November wieder verlässt, müssen wir Sebastian auch Spielpraxis geben“, begründete Koch die Maßnahme. Die Eisbären starteten überraschend gut und gingen durch einen Schlagschuss von Verteidiger Alexander Zavlavski nach fünf Minuten in Führung. Hamburg drehte die Partie noch im ersten Drittel. An den Toren von Thomas Zuravlev (13.) und Dennis Reimer (16.) traf May keine Schuld. Die Führung für die Crocodiles fiel bei 5:3-Überzahl der Gastgeber.

May nur 24 Minuten im Tor

Nicht besonders gut sah May dann allerdings bei den beiden Hamburger Toren zu Beginn des zweiten Abschnitts durch Michal Bezouska (22.) und Patrick Saggau (24.) aus. Hoja nahm direkt nach dem 4:1 eine Auszeit und schickte Sharipov wieder zwischen die Pfosten. Hamm nutzte später eine 5:3-Überzahl durch Verteidiger Samuel Dotter (33.) zum 4:2, hatte auch danach noch einmal fast zwei Minuten zwei Mann mehr auf dem Eis, scheiterte aber am einige Male glänzend reagieren Crocodiles-Keeper Kai Kristian.

Auch im Schlussdrittel drängten die Hammer zunächst auf den Anschlusstreffer, liefen dabei aber früh in einen Konter. Den nutzte wiederum Reimer (45.) zum vorentscheidenden 5:2 für die Hamburger. Die spielten anschließend ruhig und routiniert die Zeit von der Uhr.

Ob die Eisbären am kommenden Freitag beim Krefelder EV auflaufen, entscheidet sich erst am Dienstag oder Mittwoch. Der KEV trat am Wochenende nicht an, weil es einen Corona-Fall im Team gab.

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