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Die Hammer Eisbären treffen in Leipzig viel zu spät

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Von: Patrick Droste

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Christopher Schutz markierte den zweiten Treffer der Eisbären in Leipzig.
Christopher Schutz markierte den zweiten Treffer der Eisbären in Leipzig. © Robert Szkudlarek

Nichts zu holen gab es für die Hammer Eisbären beim Tabellenfünften der Eishockey-Oberliga, den Icefighters Leipzig. Das Team von Trainer Jeff Job unterlag mit 2:4 (0:3, 0:0, 2:1) und zeigte dabei vor allem in der Offensive eine äußerst dürfte Vorstellung.

Leipzig – „Das war eine schlechte Leistung von uns. Der Sieg von Leipzig geht klar in Ordnung“, sagte Eisbären-Manager Jan Koch.
Die Partie war schon nach den ersten 20 Minuten entschieden. Florian Eichelkraut (8.), Joonas Riekkinen (11.) und Oliver Noack (16.) hatten Leipzig vor der ersten Drittelpause mit 3:0 in Front geschossen und damit ihr Team frühzeitig auf die Siegerstraße gebracht. Dabei hatten die Hammer vor dem ersten Tor der Gastgeber selbst die Chance, in Führung zu gehen. Doch Samuel Dotter wusste seine Einschussmöglichkeit nicht zu nutzen. „Letztlich waren wir zu statisch und haben es Leipzig zu einfach gemacht, immer wieder Lücken in unserer Abwehr zu finden“, sagte Koch.

Im zweiten Abschnitt standen die Hammer in der defensive deutlich kompakter, ließen den Leipzigern nicht mehr so viel Raum, überstanden auch eine zweiminutige Unterzahl nach einer Zeitstrafe gegen Tim Junge (32.) und hielten daher in diesem Durchgang die Null. Im Spiel nach vorne waren die Eisbären allerdings deutlich zu harmlos. „Daran hat es gehapert“, brachte es Koch auf den Punkt.

Als die Hammer im Schlussdrittel gerade eine Unterzahlsituation nach nach einer Zeitstrafe gegen Christopher Schutz überstanden hatten, erhöhte Patrick Demetz auf 4:0 (46.). In der Schlussphase sorgten Ibrahim Weißleder (57.) und Schutz (60.) mit ihren Treffern zum 4:2-Endstand noch ein wenig Ergebniskosmetik. „Wir nehmen das Positive mit“, sagte Koch. „Das erste Drittel war verkorkst, im zweiten drittel verbessert und im letzten Drittel 2:1 gewonnen.“

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