Eishockey

Weitere Partien der Hammer Eisbären abgesagt

Die Hammer Eisbären sind aufgrund der Corona-Fälle im Team auch am kommenden Wochenende nicht im Einsatz.
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Die Hammer Eisbären sind aufgrund der Corona-Fälle im Team auch am kommenden Wochenende nicht im Einsatz.

Weitere Partien der Hammer Eisbären wurden abgesagt. Mittlerweile gibt es acht positive Corona-Fälle im Kader des Oberliga-Aufsteigers.

Hamm – Drei Begegnungen mussten die Hammer Eisbären in der Eishockey-Oberliga zuletzt in Folge aufgrund positiver Tests auf das Corona-Virus im Team absagen – seit Montagmorgen steht fest: Auch am kommenden Wochenende werden die Hammer nicht aufs Eis gehen können. „Die Zahl der positiv bestätigten Fälle ist mittlerweile auf acht angewachsen“, erklärte Eisbären-Manager Jan Koch. „Das sind die Fakten. Daher sind auch die Spiele für Freitag und Sonntag abgesagt worden.“

Nach den Begegnungen bei den Hamburg Crocodiles (29. November), bei den Tilburg Trappers (4. Dezember) und den Saale Bulls Halle (6. Dezember) müssen nun auch für die Spiele in eigener Halle gegen den Herner EV (Freitag/20 Uhr) und am kommenden Sonntag in Erfurt bei den TecArt Black Dragons (16 Uhr) neue Termine gefunden werden. „Die Absage ist noch ganz frisch“, sagt Koch. „Wir werden uns jetzt in Ruhe mit den entsprechenden Vereinen absprechen und die neuen Termine festzurren.“

Daran, dass dies geschehen wird, lässt der Eisbären-Manager keinen Zweifel. „Der Spielplan wird dadurch etwas komprimierter“, betont er. „Aber wir sind in der Absicht angetreten, jede Partie zu spielen. Daran hat sich nichts geändert.“ 48 Partien stehen insgesamt in der Hauptrunde der Oberliga Nord bis zum 5. April auf dem Spielplan, sieben haben die Hammer bislang absolviert.

Der Trainingsbetrieb ist zwangsläufig eingestellt, da sich die Akteure, die nicht infiziert sind, derzeit in Quarantäne befinden. Entsprechend ist der Kontakt zwischen Spielern und Verantwortlichen auf Telefon oder soziale Medien beschränkt. „Gesehen habe ich die Mannschaft das letzte Mal bei der Gruppentestung in der vergangenen Woche“, sagt Koch, der nach wie vor Probleme hat, beim Hammer Gesundheitsamt einen Ansprechpartner zu finden, der sich für die Eisbären zuständig fühlt.

Das Problem: Für jeden einzelnen Spieler ist das Gesundheitsamt des Ortes zuständig, an dem er gemeldet ist. Was Organisation und Absprachen im Zusammenhang mit Covid-19-Maßnahmen extrem erschwert. Denn im Fall der Eisbären trifft das nur auf 50 Prozent der infizierten Spieler zu. „Es wäre hilfreich, wenn es beim Gesundheitsamt in Hamm einen Ansprechpartner geben würde, der sich unserer Sache annimmt und in Amtshilfe entscheiden würde“, so Koch.

Entsprechend der aktuellen gesundheitlichen Lage innerhalb des Kaders ist die Suche nach einem Ersatz für den aus dem Kader ausgeschiedenen Oliver Kraft auf die Warteliste gerückt. „Im Moment geht es erstmal darum, dass die Jungs gesund werden und keiner irgendwelche Folgen davon trägt“, betont der Manager der Eisbären. „Das hat oberste Priorität.“

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