Eishockey

Eisbären landen in Erfurt einen Überraschungssieg

Stark in Form: Eisbären-Goalie Sebastian May.
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Stark in Form: Eisbären-Goalie Sebastian May.

Mit einem Überraschungssieg kehrten die Hammer Eisbären am Freitagabend vom Auswärtsspiel der Eishockey-Oberliga von den Black Dragons Erfurt zurück.

Erfurt – „Viel Leidenschaft und ein überragender Sebastian May im Tor – das hat zu den drei Punkten geführt“, freute sich Eisbären-Geschäftsführer Jan Koch nach dem 2:1 (2:0, 0:1, 0:0). „Das tut gerade nach der langen Durststrecke zuletzt richtig gut. Endlich haben sich die Jungs mal belohnt.“

Die Taktik der Gäste war von der ersten Minute an klar: Sie wollten in der Defensive kompakt stehen, die Räume eng machen und im Spiel nach vorne immer wieder versuchen, Nadelstiche zu setzen. Das gelang im ersten Abschnitt überaus gut. Während Erfurt das Spiel machte, trumpften die Eisbären überaus effektiv auf. So markierte Igor Furda bereits nach zwei Minuten nach Vorarbeit von Tobias Schwab den Führungstreffer für die Hammer (2.). Und nur drei Minuten später ließen die Eisbären sogar das 2:0 folgen, als Leonardo Ewald ein Zuspiel von Tom Lorer zum zweiten Treffer nutzte (5.).

Im zweiten Drittel gerieten die Eisbären noch mehr unter Druck, lösten es taktisch aber gut. Denn sie machten den Raum vor dem eigenen Tor eng, so dass der starke Sebastian May zwischen den Hammer Pfosten viel Arbeit abgenommen wurde und kaum gefährliche Situationen entstanden. Das änderte sich, als Michael Spacek, der stärkste Verteidiger der Eisbären, nach einem Check gegen den Kopf und Nacken seines Gegenspielers eine Fünf-Minuten- und Spieldauer-Disziplinarstrafe erhielt. So gelang Erfurt in der letzten Minute des Mittelabschnitts durch Arnoldas Bosas der 1:2-Anschlusstreffer (40.).

Im letzten Durchgang schafften es die Eisbären wieder besser, mit Kontern für Entlastung zu sorgen, so dass der Druck der Erfurter nicht ganz so groß war. „Das war kämpferisch sehr stark von unseren Jungs“, freute sich Koch.

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