Eishockey

Die Hammer Eisbären kehren erfolgreich aufs Eis zurück

Igor Furda traf zum zwischenzeitlichen 3:2 für die Hammer Eisbären.
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Igor Furda traf zum zwischenzeitlichen 3:2 für die Hammer Eisbären.

Auf diesen Moment mussten die Hammer Eisbären lange warten. Nach der coronabedingten Zwangspause durfte der Oberliga-Aufsteiger endlich wieder auf das heimische Eis und bezwang vor offiziell 150 Zuschauern in der ausverkauften Halle am Maxipark im ersten von acht Testspielen vor dem Start der neuen Saison die Füchse Duisburg mit 4:3 (0:0, 1:2, 3:1).

Hamm - Trainer Ralf Hoja zeigte sich nach Spielende mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. „Wichtig war, dass wir überhaupt wieder spielen können“, sagte der Coach anschließend. Er musste ohne Tim Pietzko, Michal Spacek und Thomas Lichnovsky auskommen, konnte aber gegen den Regionalligisten seine Neuzugänge einsetzen. Zu Beginn entwickelte sich ein munteres Spiel zwischen den Teams mit Torchancen auf beiden Seiten.

Während die Gäste ihre beste Möglichkeit in der 14. Minute durch Peter Zirnow im Überzahlspiel vergaben, scheiterte Eisbären-Angreifer Kevin Orendorz nach Doppelpass mit Kevin Thau am gegnerischen Torwart. Trotz der Torchancen war zu spüren, dass nach der langen Pause bei Hamm noch die Abstimmung in den Abläufen sowie die Spritzigkeit in manchen Situationen fehlte.

Alte Schwäche beim Überzahlspiel

Nachdem das Match im zweiten Drittel zunächst dahinplätscherte, nahm es dann doch noch Fahrt auf. In der 31. Minute gingen die Gäste nach einem Puckverlust der Hammer in Überzahl durch ein Tor von Henri Ruotsalainen in Führung. Nachdem zuvor noch Igor Furda frei vor dem Tor scheiterte, glich Florian Kraus nach Vorarbeit von Orendorz und Gianluca Balla aus (34.). Wiederum bei Hammer Überzahl stellte Leonardo Stroh auf 2:1 für Duisburg. „Leider zeigten wir wieder unsere alte Schwäche beim eigenen Überzahlspiel“, stellte Hoja fest. Glück hatten die Eisbären dann kurz vor der Sirene, als die Duisburger nur den Pfosten des Hammer Gehäuses trafen.

Im Schlussabschnitt drehten die Gastgeber aber auf. Durch einen Doppelschlag von Kevin Thau (47.) und Igor Furda (48.) drehten die Gasteber das Spiel. Zwar glichen die Füchse in der 57. Minute durch Leon Taraschewski noch einmal aus, doch eine Minute vor dem Ende markierte Kevin Thau nach einem Puckverlust der Gäste an der blauen Linie den 4:3-Siegtreffer für die Eisbären. Am Sonntag treffen beide Teams erneut aufeinander. Dann kommt es um 18.30 Uhr zum Rückspiel in Duisburg.

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