DHB-Frauen: Mit „voller Kapelle in Hamm

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Bundestrainer Heine Jensen.

HAMM - Es ist die Generalprobe für die am 8. Dezember beginnende Europameisterschaft, wenn die deutschen Handball-Frauen am Sonntag, 30. November, in Hamm (15 Uhr/Westpress-Arena) gegen Rumänien antreten werden.

Daher verspricht Bundestrainer Heine Jensen, dass „wir dann mit voller Kapelle antreten, denn wir wollen natürlich gewinnen, um mit einem guten Gefühl in das Turnier zu gehen“. Mit welchem Kader der Däne, der 2011 das Amt übernommen hat, in die EM gehen wird, wird er erst Ende der kommenden Woche bekanntgeben. „Erst“, so sagt der 37-Jährige“, will ich noch die Europacupspiele Mitte der Woche abwarten.“

Im dritten Jahr in Folge macht das DHB-Team im Vorfeld eines Großturniers seinen letzten Stop in Hamm – und wie bei der Premiere 2012 heißt der Gegner Rumänien. „Wir spielen gerne in Hamm“, sagt Jensen. „Und wir haben das in den letzten beiden Jahren zudem sehr ordentlich gemacht, als wir gegen Rumänien und Schweden gewonnen haben. Hier wird uns geboten, was wir brauchen: eine gute Halle, gute Gegner, und die Nähe zum Sportcentrum Kaiserau ist auch perfekt, weil wir dort vom 25. November bis zum 3. Dezember unsere Vorbereitung machen.“

Franz Dressel will die Rumänien-Partie als Bewerbung beim Deutschen Handball Bund nutzen: „Wir möchten Austragungsort bei der WM 2017 sein, die in Deutschland stattfindet“, sagt der Geschäftsführer des ASV Hamm-Westfalen. „Daher wollen wir jetzt ein guter Gastgeber sein, um zu zeigen: Hamm ist in der Lage, Länderspiele auf hohem Niveau auszurichten.“

So wird Dressel nichts unversucht lassen, um die Halle beim Rumänien-Spiel möglichst voll zu bekommen. „Wir haben Vereine im Umkreis von 30, 40 Kilometern angeschrieben, haben Sonderkonditionen für Gruppen angeboten. Und ich rechne stark damit, dass wir an die 2 000 Zuschauer haben werden.“ Die Ausschreibung, so DHB-Pressesprecher Tim-Oliver Kalle, werde allerdings erst noch erarbeitet. Hamm sei jedoch bereit, versicherte Dressel: „Der DHB kann sich auf uns verlassen. Ein WM-Spiel mit deutscher Beteiligung wäre schön, aber wir würden auch jedes andere nehmen. Ein Teil der WM zu sein, wäre schon eine hohe Auszeichnung.“ - güna

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