Eishockey

Deutliche Heimschlappe für die Eisbären

Stand häufig im Blickpunkt des Geschehens: Hamms Torhüter Sebastian May (links).
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Stand häufig im Blickpunkt des Geschehens: Hamms Torhüter Sebastian May (links).

Bereits zweimal trafen die beiden Rivalen aus alten Regionalliga-Zeiten in der aktuellen Saison der Eishockey-Oberliga aufeinander. Und zweimal hieß der Sieger Hamm. Doch im dritten Aufeinandertreffen unterlag das Team von Trainer Ralf Hoja dem Herforder EV klar mit 2:8 (0:1, 0:5, 2:2).

Hamm - Eine bittere Niederlage für die Gastgeber, die auch Eisbären-Manager Jan Koch nicht schönreden wollte: „Wir haben besonders im zweiten Drittel die nötige Aggressivität vermissen lassen. Das war völlig verkorkst. Herford war einfach spielerisch gut und sie haben die Tore schön rausgespielt.“

Eisbären nutzen Chancen nicht

Neben den Langzeitverletzten Samuel Dotter, Dustin Demuth und Michel Maaßen musste Hoja weiterhin krankheitsbedingt auf Kevin Orendorz verzichten. Beide Teams gingen engagiert auf dem Eis zur Sache und erarbeiteten sich gute Torchancen. So vergaben Tobias Schwab, Ibrahim Weißleder und Michal Spacek, der von Hoja nach seiner Rückkehr ins Team im Sturm aufgeboten wurde, gute Einschussgelegenheiten. Auf der anderen Seite war Eisbären-Goalie Sebastian May zunächst nicht zu überwinden. In der 13. Minute nutzten die Ostwestfalen jedoch eine Überzahlsituation im dritten Versuch durch Ralf Rinke, nachdem zuvor zwei Schüsse von den Hammern geblockt werden konnten. Das erste Drittel musste dann aufgrund von Problemen mit einer Plexiglascheibe an der Umrandung der Eisfläche schon 6:09 Minuten vor der Sirene beendet werden. „Obwohl wir auch unsere Chancen hatten, war Herford doch relativ dominant“, stellte Koch nach dem ersten Drittel fest.

Desaströser zweiter Durchgang

Den Eisbären tat das vorzeitige Ende des ersten Abschnitts aber nicht gut. Die Herforder waren nach dem Seitenwechsel sofort präsent und erhöhten mit einem Doppelschlag nach zwei Minuten im verlängerten Mitteldrittel durch Lasse Bödefeld und Tim Krüger schnell auf 0:3. Eine weitere Strafzeit der Gastgeber nutzte der HEV durch Björn Bombis zum 0:4 und Bödefeld erhöhte auf 0:5 aus Sicht der frustrierten Gastgeber. Kurz vor Ende des Durchgangs traf Christophe Lalonde zum 0:6. Das Spiel war zu diesem Zeitpunkt längst entschieden.

Im Schlussdrittel erzielten die Eisbären durch Tobias Schwab in der 45. Minute das 1:6, doch nur eine Minute später stellte Emil-Ayvaz Lessard Aydin den alten Abstand wieder her. In der 50. Minute traf Lalonde zum 1:8, aber Florian Kraus sorgte mit seinem Tor in der 60. Minute zum 2:8 zumindest dafür, dass der letzte Durchgang unentschieden ausging.

Am kommenden Freitag empfangen die Eisbären zu ihrem dritten Heimspiel in Folge um 20 Uhr die TecArt Black Dragons aus Erfurt. Gegen die Thüringer feierten die Hammer am vergangen Freitag einen überraschenden 2:1-Auswärtserfolg.

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