24:33 – der ASV bricht in der zweiten Halbzeit ein

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Bittere Pleite: ASV-Trainer Niels Pfannenschmidt.

Essen - Der ASV Hamm-Westfalen hat den Start in die „Rest-Saison“ in der 2. Handball-Bundesliga gründlich verpatzt. Die Mannschaft von Trainer Niels Pfannenschmidt kassierte trotz zwischenzeitlich klarer Führungen am Ende eine ebenso deutliche wie bittere 24:33 (13:9)-Niederlage.

Dabei schien es anfangs so, als könnten die Hammer in der vollen Halle „Am Hallo“ ihre Serie fortsetzen. Unmittelbar vor der EM-Pause hatte das Team sieben Siege in Serie gefeiert – und bei Tusem lagen die Gäste nach bärenstarkem Beginn mit einem grandiosen Tomas Mrkva im Tor mit 3:0 (4.) und 9:2 (14.) vorne. Doch danach riss in der temporeichen, aber auch hektischen ersten Halbzeit erstmals der Faden bei den Hammern, sie blieben acht Minuten ohne Treffer. Allerdings gerieten die Gäste da noch nicht ins Wanken, über 11:5 (23.) sicherten sie sich eine 13:9-Halbzeitführung.

Und auch nach dem Wechsel deutete zunächst nichts auf den kolossalen Einbruch des ASV hin. Vier Minuten nach der Pause führten die Hammer mit 16:10 – doch fortan ging praktisch nichts mehr. Die Gäste, bei denen Lukas Blohme früh nach seiner dritten Zeitstrafe die Rote Karte sah (37.), verloren komplett den Faden, die Essener bekamen immer mehr Oberwasser – und spielten sich in einen Rausch. Nach einem 10:2-Lauf der Gastgeber stand es plötzlich 20:18 (44.). Der ASV fand nicht mehr in die Partie, auch Mrkva bekam nun kaum noch eine Hand an den Ball und wurde später von Dennis Doden abgelöst. Da allerdings waren die Essener bereits auf 25:21 davongezogen (48.). Die Hammer fügten sich in ihr Schicksal – und erlebten am Ende gar ein anfangs nicht für möglich gehaltenes Debakel.

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