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Der TuS Uentrop will innerhalb von zwei bis drei Jahren in die Bezirksliga

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Von: Karsten Steenbrede

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Die Neuzugänge beim TuS Uentrop: (hinten von links) Trainer Ralph Oberdiek, Sportlicher Leiter Dominic Möller, Luca-Noel Kemper, Mondrian Runde, Trainer Alwin Derksen, Betreuer Waldemar Schellenberg, (vorne von links) Thomas Gottlich, Tobias Janssen, Marvin Gockel und Merlin Maaß. Es fehlt Semih Karaca.
Die Neuzugänge beim TuS Uentrop: (hinten von links) Trainer Ralph Oberdiek, Sportlicher Leiter Dominic Möller, Luca-Noel Kemper, Mondrian Runde, Trainer Alwin Derksen, Betreuer Waldemar Schellenberg, (vorne von links) Thomas Gottlich, Tobias Janssen, Marvin Gockel und Merlin Maaß. Es fehlt Semih Karaca. © Karsten Steenbrede

Während der TuS Uentrop von vielen Kreisliga-Trainern als großer Mitfavorit auf die Meisterschaft gehandelt wird, schlägt man „Im Giesendahl“ leise Töne an.

Hamm - „Wir wollen hier in Ruhe etwas aufbauen und peilen die Bezirksliga in den nächsten zwei bis drei Jahren an“, erklärt TuS-Coach Ralph Oberdiek, der sich das Traineramt fortan gleichberechtigt mit Alwin Derksen teilt. „Die Kreisliga A ist sehr interessant und sehr ausgeglichen, die stärkste Liga, die es seit Jahren gibt. Acht bis zehn Vereine können eine gute Rolle spielen. Da muss man den Trainern großen Respekt entgegenbringen, weil sie sehr gute Arbeit leisten. Nur die Ausrichtung der Klubs ist halt unterschiedlich.“

Selbst ist man beim TuS Uentrop zufrieden, dass man den Kader bis auf die beiden Abgänge von Marvin Madesta (SV Westfalia Rhynern II) und Simon Schliewe (SVE Heessen) zusammenhalten konnte. Das eingespielte Team, das nach einer schwächeren Hinserie eine fantastische Rückrunde hingelegt hat, wurde zudem gezielt verstärkt. Bis auf Luca-Noel Kemper (SVE Heessen) wurden mit Marvin Gockel (2. Mannschaft), Thomas Gottlich (SW Hultrop), Tobias Janssen (BV 09 Hamm), Semih Karaca (SV Hilbeck), Merlin Maaß (reaktiviert) und Mondrian Runde (Werner SC) vor allem erfahrene Akteure verpflichtet, die größtenteils bereits höherklassig aktiv waren. „Wir mussten den Kader vergrößern, da wir letztes Jahr häufig erlebt haben, dass wir wegen Verletzungen ohne ausreichend Spieler dastanden“, blickt Derksen zurück.

Neuer Sportlicher Leiter beim TuS Uentrop

Doch nicht nur im rein sportlichen Bereich gab es Veränderungen, auch das Umfeld der Mannschaft wurde umstrukturiert. Mit Dominic Möller ist ein neuer Sportlicher Leiter gekommen, Ingo Gockel verlagert sein Hauptaugenmerk auf das Marketing. Fußball-Abteilungsleiter Michael Supe kümmert sich um die organisatorischen Belange. „Da sind wir im Verein sensationell gut aufgestellt. Die drei nehmen uns abseits des Sportlichen die Arbeit ab“, ist Oberdiek glücklich. „Jetzt müssen wir unsere Hausaufgaben machen.“

Höhen und Tiefen sieht man „Im Giesendahl“ in der Saisonvorbereitung, weil wegen Urlaubs Spieler nicht zur Verfügung stehen. Der Schwerpunkt im Training liegt im taktischen Bereich. Klaren Erfolgen gegen die Ahlener SG (10:0) und den SV Welver (7:2) stand auch eine hohe Niederlage in Walstedde gegenüber (1:5). „Da haben wir mal ein paar Sachen ausprobiert. Aber auch daraus kann man Erkenntnisse ziehen“, so Derksen.

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