Der Türkische SC baut auch in der Saison 21/22 auf die eigene Jugend

TSC-Trainer Erdal Akyüz will auch in Zukunft in erster Linie auf die eigene Jugend bauen.
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TSC-Trainer Erdal Akyüz will auch in Zukunft in erster Linie auf die eigene Jugend bauen.

Schon seit einigen Jahren hält der TSC Hamm an einer selbst aufgestellten Philosophie fest.

Hamm – Denn seit dem Abstieg aus der Fußball-Bezirksliga wird von Jahr zu Jahr mehr auf die eigene Jugend gebaut. Zwar hat es bislang noch nicht zu einem Wiederaufstieg gereicht, doch dass dieser Umbruch seine Zeit benötigen würde, war allen Beteiligten im Hammer Westen klar.

Auch für die nächste, reguläre Saison stehen schon einige Veränderungen für den Seniorenkader fest. Gleich bleibt die Besetzung der Trainerposition, sodass Erdal Akyüz nun seit der Saison 2006/2007 an der Seitenlinie coacht und gleichzeitig die treue Seele des Vereins darstellt. Daher legt Akyüz großen Wert daran, den Werdegang des Vereins weiterhin in dieser Art fortzusetzen: „Wir sehen seit geraumer Zeit, dass dieser Umbruch Früchte trägt und wir immer mehr zu einer echten Größe in dieser Liga werden.“

Doch auch nach der zuletzt sportlich positiven Zeit wird der TSC drei starke Fußballer ziehen lassen müssen. Der rechte Flügelspieler Kadir Kavakbasi wird innerhalb der Liga zur Eintracht aus Werne wechseln, Rechtsverteidiger Ratko Nekic zieht es zum Konkurrenten BV 09 Hamm. Und Mustafa Harsit, der im zentralen Mittelfeld für Stabilität sorgte, möchte einen generellen Neustart ohne bisheriges Ziel beginnen. Dementsprechend lassen die Abgänge auch den Trainer nicht kalt: „Natürlich sind alle drei Jungs Spieler, die immer wieder gespielt haben. Und da wir sowieso einen kleinen Kader hatten und auch weiterhin haben, ist jeder Akteur von enormer Bedeutung für uns.“

Doch mit Blick auf die zukünftigen Aufgaben sieht Akyüz da keine großen Baustellen: „Wir werden die Lücken definitiv füllen können. Und da kommt uns auch wieder unsere Philosophie entgegen. Denn auch für die kommende Saison werden aus unserer eigenen A-Jugend wieder mindestens drei talentierte Jungs zu uns stoßen, die heiß sind, ihr Potenzial zeigen zu dürfen. Unsere Abgänge sind in den Jahren 1999 sowie 2000 geboren. Aus der Jugend kommen nun Spieler mit dem Jahrgang 2001 hinzu, sodass sich am Konzept in keiner Weise etwas ändert.“ Dementsprechend kann beim TSC positiv in die Zukunft geblickt werden, sodass auch in der kommenden Saison ein Platz im oberen Tabellendrittel angepeilt werden sollte.

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