Fußball

Der Klassenerhalt ist für die heimischen Landesligisten oberstes Ziel

Bockum-Hövels Maik Rieping (linkes Bild links) und Jan Greitemeier (rechtes Bild links) vom TuS Wiescherhöfen freuen sich auf den Beginn der Landesliga-Saison am kommenden Wochenende.
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Bockum-Hövels Maik Rieping (linkes Bild links) und Jan Greitemeier (rechtes Bild links) vom TuS Wiescherhöfen freuen sich auf den Beginn der Landesliga-Saison am kommenden Wochenende.

Auch die beiden heimischen Fußball-Landesligisten fiebern dem Start am kommenden Wochenende entgegen.

Hamm - Maik Rieping (gemeinsam mit Jonas Westmeyer Spielführer der SG Bockum-Hövel) und Jan Greitemeier (Kapitän des TuS Wiescherhöfen) haben unter anderem über die coronabedingten Probleme im Fußball und über persönliche sowie mannschaftliche Ziele gesprochen.

Wie waren die ersten Wochen Training nach der langen Corona-Pause für Sie und Ihre Mitspieler?
Rieping: Es war total ungewohnt, auf einmal wieder mit so vielen Leuten zusammen zu sein. Man war natürlich nach dieser unglaublich langen Wartezeit etwas nervös, aber auch freudig. Wir hatten uns sogar schon Anfang Juni auf freiwilliger Basis vor dem offiziellen Trainingsstart getroffen. Das war ein richtig gutes Gefühl. Obwohl ich am Anfang wegen meines Berufs als Krankenpfleger schon ins Grübeln kam, ob ich das machen kann. Aber alle halten sich an die Vorschriften, und wir vertrauen da auch aufeinander.
Greitemeier: Der Fußball hatte allen gefehlt. Das hat man schnell gemerkt, denn alle waren richtig heiß auf den Ball, und jeder hat sich gefreut, die Mitspieler endlich wiedersehen zu können. Für mich persönlich war dann aber leider schnell Schluss mit Training, da ich ein paar Probleme mit meiner Achillessehne bekam, weil die Belastung wohl zu hoch war.
Wie groß ist die Hoffnung bei Ihnen, die Saison dieses Mal zu Ende spielen zu können?
Rieping: Da die Infektionszahlen leider wieder ansteigen, wird es möglicherweise schwierig. Ich bin aber zuversichtlich, dass sich immer mehr impfen lassen, um die Pandemie in den Griff zu bekommen. Dann werden wir auch zu Ende spielen.
Greitemeier: Das lässt sich natürlich nur unter Berücksichtigung des gesamtgesellschaftlichen Hintergrundes beantworten. Es ist sinnvoll, sich impfen zu lassen und andere Indikatoren wie beispielsweise die Hospitalisierung zugrunde zu legen. Wie jeder, wünsche auch ich mir, dass wieder Normalität einkehrt und wir dann die Saison vernünftig zu Ende bringen können.
Was ist anders als sonst in Ihrer Mannschaft?
Rieping: Es war ziemlich ungewohnt, wieder reinzukommen in einen geregelten Trainingsbetrieb. Mittlerweile ist das aber kein Problem mehr. Wir haben uns personell ordentlich verstärkt, vor allem in der Offensive. Zwei Jugendliche sind zu uns hoch gekommen, da sieht man dann auch, was hier möglich ist. Die beiden machen das bislang richtig gut. Ansonsten ist der Kern zusammen geblieben, und die Mannschaft rauft sich gerade zu einer richtig guten Truppe zusammen.
Greitemeier: Nach den Abgängen unserer Ex-Trainer Steven Degelmann und Sebastian Wessel hatte sich die Mannschaft personell stark verändert. Unter unserem jetzigen Coach Thorsten Heinze ist das Team gut zusammengewachsen. Und was Corona angeht: Unser Mannschaftsbetreuer Fred Pickhinke hat nun jede einzelne Trinkflasche mit der Trikotnummer des jeweiligen Spielers versehen, so dass die Spieler nur noch aus ihren eigenen Flaschen trinken dürfen.
Mit welchem Ziel gehen Sie in die Saison?
Rieping: Vor zwei Jahren, als die Saison erstmalig abgehbrohen wurde, hatten wir ziemlich weit unten gestanden. Das soll uns dieses Mal nicht passieren. Wir wollen möglichst schnell die Punkte holen, damit wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben. Und dann können wir schauen, was nach oben geht. Ich persönlich hoffe, dass wir unter den besten sechs, sieben Mannschaften landen können.
Greitemeier: Obwohl ich ziemlich verletzungsanfällig bin, hoffe ich persönlich, dass ich mal von Verletzungen verschont bleibe und die Achillessehne nicht ständig gereizt ist. Für uns als Mannschaft geht es eindeutig darum, den Klassenerhalt zu schaffen. Wir hatten zwar eine ziemlich schlechte Vorbereitung, aber jetzt zwei Pokalspiele gewonnen. Daraus sollten wir Mut schöpfen. Die Mannschaft muss sich noch weiter entwickeln, dann traue ich ihr zu, dass wir den entscheidenden Schritt nach vorne machen.

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