Fußball

Das denkt Nils Hönicke über das Wiedersehen mit Westfalia Rhynern

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Nils Hönicke erinnert sich gerne an seine Zeit im Trikot des SV Westfalia Rhynern.

Er spielte nur eine Saison für den SV Westfalia Rhynern. Und dennoch, so betont Nils Hönicke, war es ein prägendes Jahr für ihn, das er nicht missen möchte. Am Sonntag kommt es zum Wiedersehen.

Hamm - „Natürlich tat es weh, dass wir in der vergangenen Spielzeit in der Regionalliga fast jedes Wochenende verloren haben. Aber es war sehr lehrreich, so dass ich persönlich daraus wichtige Schlüsse gezogen habe, aber wahrscheinlich auch der SV Westfalia”, sagt der 25 Jahre alte Mittelfeldspieler, der am Sonntag (Anstoß 14.30 Uhr) mit dem FC Eintracht Rheine, seinem neuen Verein, nach Rhynern zurückkehrt.

Eine Rückkehr mit Rachegedanken und dem unbedingten Willen, irgendwem bei seinem früheren Verein etwas beweisen zu müssen, ist es für Hönicke aber keineswegs. 

„Ich denke, Rhynern war als Verein auf diese Liga nicht vorbereitet. Und wir als Mannschaft waren auf zu vielen Positionen überfordert”, betont der in Münster wohnende Lehramtsstudent und fügt hinzu: „Ganz anders als bei der Hammer SpVg, als ich unter dem damaligen Trainer Goran Barjakterevic keine Chance bekommen habe und im Trikot von Roland Beckum mit viel Wut im Bauch dahin zurückgekehrt bin, ist das jetzt mit Rhynern eine schöne Sache. Alle waren da sehr freundlich, und es war eine sehr liebe Mannschaft. Daher kann ich nichts Schlechtes sagen und freue mich vielmehr, viele bekannte Gesichter wiederzusehen.”

Trotz des Respekts von Hönicke gegenüber der Westfalia geht es für ihn in dieser Partie um mehr als die drei Punkte. Denn er hat mit Rhynerns Kapitän Michael Wiese um ein Essen gewettet, das der Verlierer am Sonntag nach der Partie zu bezahlen hat: „Ansonsten hat dieses Spiel für mich keinen besonderen Spirit, außer dass ich nicht derjenige sein will, der am Ende die Rechnung begleichen muss.”

Nach zuletzt zwei Siegen gegen den ASC 09 Dortmund und bei Westfalia Herne (jeweils 2:1) will der SV Westfalia Rhynern am Sonntag in der Helmut-Voss-Arena gegen den FC Eintracht Rheine (Anstoß 14.30 Uhr) nachlegen. „Wir wollen oben dran bleiben“, sagt Trainer Torsten Garbe, wohl wissend, dass die Aufgabe trotz der zehn Punkte, die die Westfalia mehr auf dem Konto hat als die Eintracht, keine leichte werden wird. So verweist Garbe darauf, dass Rheine mit Timo Scherping einen Toptorjäger hat, über schnelle Außen verfügt und mit Nils Hönicke einen technisch starken Aufbauspieler aus Rhynern verpflichtet hat. Außer die langzeitverletzten Patrick Polk, Maximilian Eul und Tarik Baydemir stehen der Westfalia alle Akteure zur Verfügung.

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