Eishockey

Das denkt der Coach der Hammer Eisbären über das Spiel gegen Ratingen

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Ralf Hoja, Trainer der Hammer Eisbären.

27 Siege, zwei Niederlagen, bestes Torverhältnis – und Platz eins ist den Hammer Eisbären in der Hauptrunde der Eishockey-Regionalliga West kaum noch zu nehmen. Kann es das Team am Sonntag also langsam gehen lassen?

Hamm – Die Saison, die das Team von Ralf Hoja spielt, ist nahezu perfekt. Die Serie locker auslaufen lassen, um so Kräfte für die anstehenden Play-offs zu sparen, ist für den Trainer allerdings keine Option. Auch vor dem Heimspiel gegen die Ratinger Ice Aliens am Sonntag (18.30 Uhr/Helinet Eissporthalle) nicht. 

„Es im Training schleifen zu lassen, ist bei mir schlecht möglich, selbst wenn die Jungs das vielleicht wollen“, sagt Hoja, der ganz froh ist, dass seine Mannschaft an diesem Wochenende nur einmal im Einsatz ist. „Das tut auch mal ganz gut, zumal es ja die Ruhe vor dem Sturm ist. Denn danach haben wir nur noch komplette Wochenenden bis zu den Play-offs zu absolvieren.“

Dreimal trafen die Hammer im bisherigen Saisonverlauf auf Ratingen, und dreimal gingen sie als Sieger vom Eis. Daraus abzuleiten, auch auf Vergleich Nummer vier eine Siegoption zu besitzen, liegt Hoja allerdings fern. „Ratingen ist ja unser alter Widersacher aus den vergangenen Jahren“, schätzt er den Ligafünften als gefährlich ein. „Dieses Team hat bisher in der Saison nie komplett gespielt, hatte Probleme mit kranken und verletzten Akteuren. Aber jetzt scheint der Kader voll zu sein.“

Nicht immer bei 100 Prozent

Dass sein Team angesichts der bisher gezeigten Überlegenheit in der Liga nicht immer zu 100 Prozent auf dem Eis sein kann, weiß Hoja. „Dass man mal schwächer spielt, kann immer passieren, das ist ja menschlich“, sagt er. „Aber wir konnten zuletzt ja machen was wir wollten und haben trotzdem gewonnen.“

Nicht zuletzt, um die spielerische Überlegenheit auf dem Eis wieder deutlicher werden zu lassen, hat der Coach „im Training das Tempo angezogen. So schnell wie wir ist keiner in der Liga. Daher müssen wir das Tempo hoch halten.“

Weißleder winkt Einsatzzeit

Gegen die Ice Aliens wird Hoja nicht den kompletten Kader zur Verfügung haben. Andre Kuchnia klagt über Leistenprobleme, Nikolai Tsvetkov hat sich eine Trainingsverletzung am Kiefer zugezogen und fällt ebenso aus wie Mike Ortwein. Dafür wird Ibrahim Weißleder nach überstandener Kopfverletzung langsam wieder herangeführt. „Er wird seine Einsätze kriegen“, verspricht Hoja. „Den anderen muss ich keine großen Vorgaben machen. Das ergibt sich aus dem Gegner, auf den wir ja im Play-off-Halbfinale wieder treffen könnten.“

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