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Dem TuS Wiescherhöfen fehlen Körner und Konzentration

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Von: Patrick Droste

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Wiescherhöfens Keeper Marco Behrend hatte mit den Angreifern des VfL Mark mehr zu kämpfen als ihm lieb war.
Wiescherhöfens Keeper Marco Behrend hatte mit den Angreifern des VfL Mark mehr zu kämpfen als ihm lieb war. © © Andreas Rother

Fußball-Landesligist TuS Wiescherhöfen verliert gegen den A-Kreisligisten VfL Mark mit 1:2

Hamm – Dass seine Mannschaft gegen einen A-Kreisligisten mit 1:2 (1:1) verloren hatte, interessierte Salvatore Gambino nur am Rande. Viel ärgerlicher fand es der Trainer des Fußball-Landesligisten TuS Wiescherhöfen, dass seine Schützlinge gegen den VfL Mark zu viele Durchhänger und es nicht geschafft hatten, seine Vorgaben über die kompletten 90 Minuten umzusetzen. „Wir verlieren die Konzentration und machen dadurch den Gegner stark. Daran müssen wir arbeiten, dass uns das in Zukunft nicht mehr passiert“, meinte der neue Chefcoach von der Wielandstraße. „Und wir müssen mehr Körner haben, müssen läuferisch zulegen.“

Dabei war sein Team, das mit Marcel Lysk und Andre Halbe durch zwei Akteure aus der Kreisliga-Reserve aufgefüllt werden musste, gut in die Partie gestartet. Denn nach einem Freistoß von Georgios Gkikas von der linken Seite köpfte Jannis Ritter bereits in der achten Minute zur 1:0-Führung ein. Doch dieses Tor gab den Platzherren keine Sicherheit – eher war das Gegenteil der Fall. Der VfL spielte stark auf und kam zu einer Vielzahl von Chancen. Allerdings wusste nur Silas Dankert eine der Großchancen zu nutzen, als er in der 14. Minute das 1:1 markierte. „Wir hätten im ersten Durchgang locker drei oder vier Tore schießen könne“, sagte Marks Trainer Kevin Schulzki.

Nach dem Wechsel kam der TuS deutlich verbessert aus der Kabine, setzte das von Gambino geforderte Gegenpressing gut um, verlor aber nach rund 20 Minuten den Zugriff auf das Spiel, so dass der A-Kreisligist wieder den den Rhythmus bestimmte und in der 86. Minute durch Maximilian Lorenz den 2:1-Siegtreffer erzielte. „Wir sind auf einem guten Weg und haben meiner Meinung nach auch verdient gewonnen“, freute sich Schulzki.

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