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Degelmanns Debüt gelingt: Testspielerfolg für die Hammer SpVg

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Steven Degelmann ist neuer Trainer der Hammer SpVg.

Ohne den bisherigen Vize-Kapitän David Loheider hat Steven Degelmann seine Premiere als Trainer der Hammer SpVg gewonnen.

Wanne - Der Fußball-Oberligist setzte sich am Donnerstagabend beim Landesligisten SV Wanne mit 1:0 (1:0) durch. Ali Gülcan erzielte in der 13. Minute den entscheidenden Treffer.

„Ein schöner Auftakt“, sagte Degelmann. „Die Jungs haben mich nach den vergangenen Tagen, die ja durchaus turbulent waren, gut empfangen.“ Dem 37-Jährigen war es vor allem wichtig, dass sein neues Team den Test ohne Gegentor beendete. „Wir standen kompakt. Das hat mir gefallen“, so der Lewejohann-Nachfolger.

Degelmann, der am Mittwoch einen Vertrag bis Saisonende unterschrieben hat und die Mission Oberliga-Klassenerhalt angehen wird, war mit einem 19er-Kader nach Wanne gefahren. 

Loheider gehörte diesem schon nicht mehr an. Der 28-Jährige schließt sich dem ambitionierten Landesligisten TuS Bövinghausen an, der seit einiger Zeit regelmäßig Spieler höherklassiger Vereine verpflichtet. „Seit Wochen drängt der 28 Jahre alte Mittelstürmer und Vize-Kapitän hinter Nils Kisker auf Auflösung seines Vertrages. Da ihn auch der Trainerwechsel nicht umstimmen konnte, hat die Hammer Spielvereinigung dem stattgegeben“, erklärte die HSV in einer Pressemitteilung. 

Loheider verabschiedet sich auf Facebook

Loheider selbst schrieb auf Facebook: „Für mich war es wirklich keine einfache Entscheidung, da ich immer mit 1000 Prozent gerne für den Verein gespielt habe. Da die Zeit für die Familie in den letzten Wochen einfach viel zu kurz gekommen ist, habe ich mich entschlossen, den Weg zu gehen.“

Loheider, der schon zwischen 2016 und 2018 für die HSV aufgelaufen war, war erst im Sommer vom Regionalligisten SC Wiedenbrück zurückgekehrt. Die Initiative für den Transfer sei laut Bövinghausens Vorsitzendem Ajan Dzaferoski von Loheider gekommen. Der Stürmer hatte noch am Mittwoch erklärt: „Wir wollen im ersten Spiel gegen Rheine gewinnen und dann weiterschauen.“ Das wird die HSV jetzt ohne den Routinier schaffen müssen.

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