Hammer SpVg muss zum RSV Meinerzhagen

Degelmann kündigt Veränderungen in der HSV-Offensive an

Andrei Lorengel (links) spielte gegen Paderborn nach seiner Einwechslung stark auf.
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Andrei Lorengel (links) spielte gegen Paderborn nach seiner Einwechslung stark auf.

Vor dem Derby beim SV Westfalia Rhynern warten auf die Hammer SpVg in der Fußball-Oberliga Westfalen zwei Null-Punkte-Teams als Gegner.

Hamm – Diese sollten in der 21er Liga vom aktuellen Tabellenbild her auch am Ende der Saison hinter der Mannschaft von Steven Degelmann platziert sein. Am Sonntag steht das Gastspiel beim Liga-20. RSV Meinerzhagen (15 Uhr, Stadion An der Oststraße) auf dem Programm, am 26. September das Heimspiel gegen Schlusslicht SC Westfalia Herne.

„Man muss aber beide Aufgaben getrennt voneinander betrachten“, sagt der HSV-Coach, der im Gegensatz zum eher jungen und unerfahrenen Herner Aufgebot bei den Sauerländern eine höhere Qualität erwartet – ungeachtet der jüngsten 1:6-Niederlage in Sprockhövel. „Das ist sicherlich ein Gegner, der nicht automatisch hinter uns landen muss“, sagt Degelmann, der am Sonntag gegen 16.50 Uhr zumindest den Drei-Punkte-Abstand, herausgespielt mit dem 4:0-Auftaktsieg gegen Erndtebrück, in der Tabelle gewahrt haben möchte.

RSV holt Tomasello und Sakar zurück

Die Gastgeber holten jüngst zwei Spieler zurück, die in diesem Sommer an ihren Profiambitionen gescheitert waren. Dennoch sind der offensive Alessandro Tomasello und der defensive Cam Sakar gute Verstärkungen für das Mittelfeld. Im Gegensatz zum Sprockhövel-Spiel steht auch Johannes Focher, der aus der Jugend der Hammer SpVg stammt und einst beim BVB dritter Keeper hinter Roman Weidenfeller und Mitch Langerak war, wieder zwischen den Pfosten – ein nicht zu unterschätzender Faktor. Fehlen wird dem RSV hingegen mit Nik Kunkel ein Leistungsträger wegen einer Rotsperre. Bleibt abzuwarten, ob sich der 11:0-Erfolg am Dienstag im Kreispokal gegen den A-Ligisten Grünenbaum stimmungsaufhellend auswirkt.

Trio überzeugt nach Einwechslung

Im Vergleich zum 1:3 gegen Paderborn II scheint die HSV für Meinerzhagen wieder mehr vom Reaktions- hin zum Aktionsfußball zu tendieren. „Anpacken früh in der gegnerischen Hälfte ist sicherlich ein gutes Mittel“, sagt Degelmann, dessen Team gegen die SCP-Reserve lange Zeit tief gestanden und Probleme im Umschaltspiel hatte.

Mit der Einwechslung des Torschützen Frederik Falk sowie von Andrei Lorengel und Marcel Todte kam Leben in den Angriff. „Es haben sich Leute aufgedrängt mit den Einwechslungen; das Signal ist in der Mannschaft sicherlich angekommen“, sagt Degelmann und kündigt Veränderungen in der Offensive an.

Schmidt hat Pause bis Mitte Oktober

Eine weitere Änderung im Vergleich zur Startelf vom Vorsonntag ergibt sich aus der Schulterverletzung von Patrick Schmidt automatisch. Denn diese zwingt den Defensivspieler zu einer Pause bis voraussichtlich Mitte Oktober. Auch Tobias Fuest, der sich bei der Vorarbeit zum 2:2 in Münster (Endstand 2:4) am Oberschenkel verletzt hatte, muss zuschauen. Yannick Guse ist weiterhin nicht dabei, während Mika Oxe in den Kader zurückkehrt. Von den beiden Corona-Infizierten kehrt einer zurück, der zweite muss wegen weiterhin erhöhter Werte in Quarantäne bleiben.

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