Fußball

Das sind die Gründe für den starken Start des SVF Herringen

Sven Pahnreck, Trainer des SVF Herringen.
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Sven Pahnreck, Trainer des SVF Herringen.

Es ist für den SVF Herringen ein Start, wie er besser nicht hätte sein können – zwei Spiele, zwei Siege, kein Gegentor und Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A. 

Hamm - Klar, dass die Stimmung beim SVF Herringen und Trainer Sven Pahnreck derzeit gut ist. „Wir sind glücklich mit dem Start“, sagt der 33 Jahre alte Coach. Pahnreck, der seit etwas weniger als zwei Jahren die sportlichen Geschicke an der Schachtstraße leitet, hatte vor dieser Saison einige Änderungen vorgenommen. Neben sieben neuen Spielern, die laut Pahnreck „menschlich und sportlich super bei uns reinpassen“, sind mit Jörg Baumann ein Torwarttrainer, mit Andre Erdmann ein Team-Manager, mit Jessica Zielonka eine Physiotherapeutin und mit Michael Gawlik ein Social-Media-Experte dazugestoßen. „Die machen alle einen super Job und nehmen uns als Trainerteam viel Arbeit ab“, betont er.

Aber auch seine Schützlinge haben bislang einen guten Job verrichtet, trumpften vor allem zum Saisonauftakt mit dem 4:0 gegen den Hammer SC, der am vergangenen Sonntag den Titelfavoriten VfL Kamen 4:2 besiegte, auf. „Manche Mannschaften brauchen Zeit, um in die neue Spielzeit reinzukommen. Wir hatten das Glück, auf den Punkt genau da zu sein. Wir haben gegen den HSC eine herausragende Partie abgeliefert“, lobt der Coach.

Die taktischen Änderungen fruchten

Am Sonntag ließen die Herringer durch den entscheidenden Treffer von Marvin Krause in der 74. Minute einen knappen 1:0-Sieg am Nordendamm beim BV 09 Hamm folgen, wobei Pahnreck dabei sehr angetan war, wie sein Team nach der Pause die taktischen Änderungen umgesetzt hatte. Denn im zweiten Durchgang ließ der Coach den SVF mit zwei zentralen Stürmern agieren – eine Maßnahme, die letztlich den erwünschten Erfolg brachte. „Das war schön zu sehen“, sagte er.

Trotz des guten Starts wollen die Herringer, die neben Eintracht Werne das einzige Team der Liga ohne Verlustpunkt sind, an ihrem gesteckten Saisonziel festhalten. Angepeilt hatten Pahnreck und sein Co-Trainer einen Platz unter den ersten Fünf, mehr hat der SVF derzeit nicht im Sinn. „Die aktuelle Tabelle ist nur eine Momentaufnahme“, betont der Coach. „Man soll das nach zwei Spielen nicht überbewerten. Wir werden diese Saison da sicherlich nicht vorneweg gehen.“

Topspiel gegen Werne am Sonntag

Dennoch haben sich die Herringer durch ihren perfekten Start nun ein absolutes Topspiel erarbeitet. Denn am Sonntag kommt es im Hammer Westen zum Aufeinandertreffen der beiden Topteams, wenn die Eintracht aus Werne an der Schachstraße gastiert. „Unsere Vorfreude auf diese Partie ist sehr groß“, stellt Pahnreck klar. „Die Jungs wollen nach unserem guten Start mehr. Und ich hoffe, dass wir in den nächsten Wochen weiter erfolgreich Fußball spielen.“

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