Fußball

Coronavirus: Was passiert bei der HSV und in Rhynern mit den Jahreskarten?

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Mroß

Der Spielbetrieb der Fußball-Amateure ruht aufgrund der Corona-Pandemie seit Ende März. Der Abbruch der Saison ist seit Dienstag offiziell beschlossen.

Hamm - Aber was passiert eigentlich mit den Jahrestickets, die die heimischen Oberligisten an ihre Zuschauer verkauft haben?

Während die Fans der Profi-Klubs Post von ihren Vereinen erhalten haben, wird der Brief an die Kartenbesitzer bei der Hammer SpVg eher schwierig. „Zum einen ist die Zahl der Dauerkarten bei uns überschaubar, und zum anderen sind die Karten nicht personalisiert“, sagt Dirk Blumenkemper, Fußball-Abteilungsleiter der HSV. „Wir kennen unsere Leute natürlich, aber wir haben weder Namen noch Adressen notiert, so dass es schwierig wird, sie zu informieren.“ Entsprechend setzt Blumenkemper darauf, dass die Fans von sich aus aktiv werden und den direkten Kontakt über die Geschäftsstelle des Oberligisten suchen.

Coronavirus in Hamm: Hoffen auf Spende

Oder im für die HSV günstigsten Fall alles so belassen, wie es derzeit ist: „Wir haben das Thema im Vorstand noch gar nicht besprochen. Aber natürlich hoffe ich, das als Corona-Spende ansehen zu können“, sagt Blumenkemper. „Wer das nicht möchte, soll sich direkt an uns wenden. Wir versuchen dann, eine einvernehmliche Lösung zu finden.“

Ohnehin sei die Zahl der verkauften Jahreskarten nicht sonderlich hoch. „Das liegt irgendwo im Bereich zwischen zehn und 20“, schätzt der Fußball-Abteilungsleiter.

Rhynern versendet Schreiben für Rückerstattung

In ähnlichen Regionen bewegen sich die Zahlen beim Oberliga-Konkurrenten SV Westfalia Rhynern. „Irgendwo zwischen 20 und 30“, meint der Ehrenvorsitzende der Westfalia, Willi Lütkhoff. Die Namen der Besitzer seien beim Verein auch registriert. Ein Schreiben zu den Modalitäten einer eventuellen Rückerstattung des Restbetrages soll ebenfalls an die jeweiligen Karteninhaber versendet werden.

„Da wollte der Vorstand erst die endgültige Entscheidung des Fußball-Verbandes abwarten“, sagt Lütkhoff. Entsprechend soll den Dauerkartenbesitzern nun, nachdem der Saison-Abbruch offiziell vollzogen ist, ein Angebot zur Erstattung gemacht werden – verbunden mit einer zusätzlichen Offerte, die den Anreiz zum Erwerb eines neuen Jahrestickets für die kommende Spielzeit geben soll.

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