Eishockey

Kein Eisbären-Heimspiel am Wochenende

Thomas Lichnowsky hat sich zwei Rippen gebrochen und steht vorerst nicht zur Verfügung.
+
Thomas Lichnowsky hat sich zwei Rippen gebrochen und steht vorerst nicht zur Verfügung.

Kein Heimspiel der Eisbären am Wochenende, dafür erneut eine Fahrt nach Diez-Limburg. Die Corona-Fälle bei den Crocodiles Hamburg und den Tilburg Trappers sorgen für zahlreiche Spielverlegungen in der Oberliga.

Hamm – Das Saisonende naht, doch weitere Coronafälle wirbeln den Terminplan der Eishockey-Oberliga Nord auch zum Endspurt noch einmal kräftig durcheinander. Jetzt hat es die Hamburg Crocodiles, die noch am vergangenen Freitag bei den Hammer Eisbären mit 3:6 unterlagen, und die Tilburg Trappers, die am Sonntag eigentlich in Werries zu Gast sein sollten, erwischt. Nach positiven Tests in beiden Mannschaften befinden sich alle Spieler der beiden Teams erst einmal in Quarantäne. Beide Vereine hoffen, an den beiden letzten Spieltagen am 3. und 5. April noch einmal in das Geschehen eingreifen zu können.

Da die Hammer noch am Freitag gegen die Crocodiles spielten, wurden alle Akteure der Eisbären am Sonntag vor der Reise zum Auswärtsspiel beim Tabellenführer Hannover Scorpions noch einmal von einem Arzt getestet. „Alle Tests waren negativ“, erklärte Trainer Ralf Hoja. „Deshalb durften wir dann nach Hannover fahren.“

Spiel gegen Rostock in Hamburg

Am Freitag (20 Uhr) tritt der abgeschlagene Tabellenletzte aus Hamm bei den Saale Bulls in Halle an. Zwei Tage später müssen die Hoja-Schützlinge erneut reisen. Kurzfristig wurde vom Deutschen Eishockey-Bund für Sonntag (17 Uhr) die nächste Partie bei der EG Diez-Limburg angesetzt, die ursprünglich für den kommenden Dienstag vorgesehen war. Dafür treten die Eisbären am Dienstag nun zum noch ausstehenden Heimspiel gegen die IceFighters aus Leipzig an. Am Gründonnerstag treten die Hammer um 20 Uhr beim Herforder EV an, fahren dann am Ostersamstag nach Hamburg, um dort um 19 Uhr gegen die Piranhas aus Rostock anzutreten. Die Rostocker müssen nach Hamburg ausweichen, weil derzeit ihre Eishalle wegen eines Defekts geschlossen ist. Zum Abschluss der Saison treten die Eisbären am Ostermontag (18.30 Uhr) in Werries gegen den Krefelder EV an. „Wenn alles glatt läuft, haben wir dann trotz Corona 47 von 48 möglichen Saisonspielen absolviert“, betont Hoja. „Man muss den Hut vor unserem Manager Jan Koch ziehen, wie er das hinbekommen hat“, sagt der Hammer Trainer. Lediglich das zweite Heimspiel gegen Tilburg wird nicht mehr ausgetragen.

Wieder nur ein kleiner Kader

Hoja wird am Freitag in Halle wie schon zuletzt am Dienstag bei der 1:6-Niederlage bei der EG Diez-Limburg nur über einen sehr kleinen Kader verfügen. Denn die Ausfallliste der Eisbären ist weiter lang. Neben dem langzeitverletzten Michel Maaßen müssen derzeit Thomas Lichnowsky (zwei Rippen gebrochen) und Ibrahim Weißleder (Nase gebrochen) pausieren. Tom Lorer ist zudem angeschlagen. Kevin Thau und Tim Pietzko stehen am Freitag aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. „Zudem ist der Einsatz von Igor Furda noch fraglich“, meint Hoja. Angesichts der personellen Situation ist es für die Hammer daher kein Vorteil, dass die Saale Bulls ihr erstes Spiel nach der Corona-Quarantäne gegen die Eisbären bestreiten.

Personell sieht es für Sonntag für die Partie in Diez-Limburg etwas besser aus. „Dann stehen zumindest die Leute zur Verfügung, die am Freitag aus beruflichen Gründen nicht mit nach Halle fahren können“, bestätigt Hoja. „Wir müssen aus der Situation das Beste machen“, betont der Coach. „Wir wollen die Saison noch vernünftig zu Ende bringen.“ Verschenken werden die Hammer, so der Trainer, allerdings nichts. „Mit Blick auf die Vergabe der Plätze für die Pre-Playoffs können wir auch noch den einen oder anderen Rivalen ärgern.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert.

Hinweise zum Kommentieren: Auf wa.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.


Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.

Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare