Christof Reichenberger will die SGH nicht verlassen

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Bleibt der SG Handball Hamm im Nachwuchsbereich erhalten: Christof Reichenberger.

Hamm - Tobias Mateina, derzeit noch Trainer der Handball-Damen der DJK Everswinkel, wird in der kommenden Saison die Oberliga-Herren der SG Handball Hamm trainieren. Das hat der 33-jährige Lehrer bereits offiziell bestätigt. 

Mateina, der sich bestens in Hamm auskennt, früher sowohl für den ASV als auch für die HSE Hamm spielte, löst im kommenden Jahr Christof Reichenberger ab, der derzeit im vierten Jahr Coach des Teams ist.

Der Wechsel ist laut Frank Scharmschmidt, dem Manager der Spielgemeinschaft, beschlossene Sache, bedeutet allerdings nicht, dass Reichenberger dem Verein den Rücken kehren wird. „Ich werde die SGH definitiv nicht verlassen, sondern neue Aufgaben im Nachwuchsbereich übernehmen“, erklärt Reichenberger. Er wollte ohnehin in Zukunft etwas kürzer treten. „Ich bin jetzt 14 Jahre als Trainer tätig. Ich brauche einfach mal eine Pause. Außerdem möchte ich mich beruflich weiterentwickeln. Da kann es in Zukunft passieren, dass ich mehrere Tage nicht in Hamm sein werde“, bestätigt der Coach, der inzwischen den Vorsitz des Jugendfördervereins SG Handball Hamm übernommen hat. „In dieser Saison hat mich mein Assistens Jens Schulte-Vögeling in dieser Hinsicht schon sehr gut unterstützt“, lobt Reichenberger die Arbeit seines Co-Trainers.

Wie Scharmschmidt bestätigte, wird die Nachwuchsarbeit bei der SG weiter intensiviert. „Wir haben schon aktuell die jüngste Mannschaft in der Oberliga. Wir werden in der kommenden Saison weitere Talente nach Hamm holen“, erklärt der Manager. Zudem wird es im gesamten Nachwuchsbereich weitere Umstrukturierungen geben. Wie die aussehen werden, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden. Jedenfalls soll auch Reichenberger dabei eine Rolle spielen.

Bei der Trainersuche hat Scharschmidt mit einigen Kandidaten gesprochen. Die Entscheidung fiel letztlich für Tobias Mateina, „weil er selbst noch sehr jung ist und sich nicht nur in Hamm, sondern auch im ganzen Handball-Verband Westfalen sehr gut auskennt“, sagt der Manager. „Und er hat in der Vergangenheit bewiesen, dass er sehr gut mit jungen Leuten umgehen kann.“

Mateina, der in Hamm geboren wurde, seit einigen Jahren in Münster wohnt, erlernte den Handball-Sport bis zur A-Jugend bei der Ahlener SG. Dann folgte der Wechsel zum ASV Hamm, dessen Trikot er sieben Jahre von der Oberliga bis in die 2. Liga trug. Danach spielte er eine Saison in der dritten Liga für den Ibbenbürener SV, bevor er noch drei Jahre für die HSE Hamm in der Oberliga um Punkte kämpfte. Nach mehreren Bandscheibenvorfällen musste er seine Laufbahn beenden, trainierte anschließend vier Jahre den TSV Ladbergen in der Landes- und Verbandsliga, bevor er die Oberliga-Damen der DJK Everswinkel übernahm, die er jetzt im zweiten Jahr betreut.

„Mit dem Wechsel nach Hamm mache ich einen großen Schritt nach vorn, denn dort wird professionell gearbeitet, da trainiere ich dreimal pro Woche viele junge Spieler, die sich für die Bundesliga empfehlen wollen“, freut sich Mateina auf die neue Herausforderung in Hamm.

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