Fußball

Rhynern verlängert Vertrag mit Trainer Kaminski gleich um zwei Jahre

Chefcoach Michael Kaminski (rechts) und sein Co-Trainer Julian Stöhr werden weiter die sportlichen Geschicke des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern leiten.
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Chefcoach Michael Kaminski (rechts) und sein Co-Trainer Julian Stöhr werden weiter die sportlichen Geschicke des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern leiten.

Michael Kaminski bleibt zwei weitere Jahre Cheftrainer beim Fußball-Oberligisten Westfalia Rhynern

Hamm – Es war ein kurzes Gespräch, dann waren sich beide Seiten bereits einig. „Wir haben den Vertrag mit unserem Cheftrainer Michael Kaminski verlängert – und das gleich um zwei Jahre“, vermeldet Andreas Kersting, der Sportliche Leiter des Fußball-Oberligisten SV Westfalia Rhynern. „Wir sind super zufrieden mit ihm. Er passt einfach perfekt zu unserem Verein. Wir sprechen im sportlichen Bereich die gleiche Sprache.“

Im Sommer 2018 war Kaminski vom Ortsrivalen Hammer SpVg, wo er als Coach der Reserve gerade den Aufstieg in die Landesliga geschafft hatte, an den Papenloh gekommen und agierte zuerst als Co-Trainer an der Seite von Thorsten Garbe. Zur Spielzeit 2019/20 übernahm der mittlerweile 36-Jährige dann die komplette Verantwortung und wird daher in der kommenden Spielzeit in sein drittes Trainerjahr bei der Westfalia gehen. „Kami hat eine hohe fachliche und menschliche Kompetenz. Und er identifiziert sich zu 100 Prozent mit unserer Philosophie und den Gegebenheiten bei uns im Verein“, lobt Kersting den Coach, der die Rhyneraner Mannschaft in der wegen Corona abgebrochenen Saison auf Platz fünf geführt hatte und in der aktuellen Spielzeit mit seinem Team in acht Partien noch keine Niederlage kassiert hat.“

Kaminski betont, dass er sich in den vergangenen zweieinhalb Jahren bestens im Hammer Süden eingefunden hat und sich darauf freut, seine bislang erfolgreiche Arbeit weiterzuführen. „Das Gesamtpakt passt. Ich fühle mich wohl und freue mich, dass ich meinen Job als Physiotherapeut und die Arbeit bei einem ambitionierten Oberliga-Verein so gut unter einen Hut bekomme“, erklärt Kaminski, den es sehr reizt, weiter mit jungen Akteuren zu arbeiten, diese zu entwickeln und im oberen Drittel der Oberliga mitzumischen. „Allerdings ist das angesichts des niedrigen Etats, den wir hier in Rhynern haben, keine Selbstverständlichkeit, dass man in dieser Liga eine so gute Rolle spielen kann. Das ist das Ergebnis von harter Arbeit.“

Aber der Coach ist zuversichtlich, dass sich seine Mannschaft auch zu dem Zeitpunkt, wenn es auf dem Fußball-Platz wieder um Punkte, Tore und Meisterschaften geht, von ihrer besten Seite zeigen wird. „Die Jungs sind alle hungrig, wollen sich weiter entwickeln“, meint Kaminski, der sich schon jetzt darauf freut, demnächst in dem neuen Stadion zu spielen. „Mit dieser neu geschaffenen Infrastruktur gibt es richtig gute Voraussetzungen, um weiter erfolgreich zu arbeiten.“ Und daher hofft er, mit seinen Schützlingen den nächsten Schritt zu machen, vielleicht noch einmal an der Tür zur Regionalliga anzuklopfen.

„Letzte Saison sind wir Fünfter geworden, jetzt haben wir von acht Spielen fünf gewonnen und dreimal ein Remis erreicht. Wenn man das verbessern will, dann spielt man automatisch ganz oben mit“, sagt Kaminski, wobei die Rhyneraner auch mit der Oberliga mehr als zufrieden sind. „Das ist für uns derzeit die ideale Plattform“, betont Kersting. „Und wir werden Kami da auch nicht unter Druck setzen. Er kann in aller Ruhe arbeiten und die Mannschaft weiter entwickeln.

Neben Kaminski haben auch Co-Trainer Julian Stöhr (bis 2023), Torwarttrainer Hans-Jürgen Sommer (bis 2022) und Team-Manager Max Schulte ihre Zusagen gegeben, weiter in Rhynern zu arbeiten. „Max kümmert sich klasse um die Belange der ersten Mannschaft. Hansi macht das mit den Torhütern klasse. Und Julian ist ein absoluter Glücksgriff für uns. er und Kami ergänzen sich sehr gut“, stellt Kersting klar. Und auch Kaminski findet nur lobende Worte für seine Mitstreiter, die ihn bei der Arbeit in Rhynern unterstützen. „Mit Julian ist das einfach eine tolle Geschichte. Und Hansi ist ebenfalls sehr engagiert und wichtig für uns.“

Auch aus den Spielerkreisen haben die Rhyneraner Verantwortlichen in den ersten Gesprächen viele positive Rückmeldungen erhalten, sodass vieles darauf hindeutet, dass ein Großteil des Teams auch in der kommenden Spielzeit für die Westfalia auflaufen wird. „Und das ist ja auch ein Zeichen dafür, dass die Jungs gerne mit unserem Trainerteam zusammenarbeiten und wir mit der Verlängerung die richtige Entscheidung getroffen haben“, meint Kersting.

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