Interview mit unserer Sportredaktion

BVB-Jungprofi Burnic aus Hamm freut sich auf WM in Chile

+

Hamm/Dortmund - Am Freitag startet der vom SV 26 Heessen stammende Dzenis Burnic mit der U17-Nationalmannschaft zur Weltmeisterschaft Richtung Chile, wo er ab 18. Oktober ein überaus erfolgreiches Jahr krönen könnte. Im Gespräch mit Peter Schwennecker äußerte sich der 17-jährige Jungprofi von Borussia Dortmund über seine Entwicklung und die Erwartungen vor der WM.

U17-Bundestrainer Christian Wück hat 19 der 21 Vize-Europameister nominiert. Ist das ein Vorteil, wenn man mit einem eingespielten Kader zum Turnier fährt?

Burnic: Das hilft einem schon. Wir kennen uns alle richtig gut. Der Trainer vertraut uns. Deshalb sind wir alle wieder dabei. Bei der EM haben wir schließlich auch bewiesen, welches Potenzial in uns steckt.

Mit Argentinien und Mexiko haben Sie neben Australien zwei Vorrundengegner, die als Amerikaner keine weite Anreise und daher auch keine Anpassungsschwierigkeiten haben. Sind das die schwersten Konkurrenten?

Burnic: Sicherlich haben wir keine leichte Gruppe erwischt. Doch Argentinien und Mexiko werden auch vor uns großen Respekt haben. Wir werden die Aufgaben sehr konzentriert angehen.

Im Januar haben Sie erstmals im Wintertrainingslager in La Manga mit den BVB-Profis, damals noch unter Coach Jürgen Klopp, trainieren dürfen. Im Sommer haben Sie mit der U17 der Borussia den deutschen Meistertitel erfolgreich verteidigt. Wie hat sich Ihre Situation in Dortmund weiter entwickelt?

Burnic: Beim BVB läuft es bestens, auch unter Trainer Thomas Tuchel. Ich habe zuletzt öfter mit den Profis trainieren dürfen. Das hat richtig Spaß gemacht, ich bin immer sehr gut aufgenommen worden. Ich spiele mit der U19 in der Bundesliga. Auch dort läuft es ordentlich, wir sind noch ungeschlagen und derzeit Tabellenzweiter hinter dem VfL Bochum.

War es ein großer Sprung von den B- zu den A-Junioren? Sie gehören dort ja mit Ihren 17 Jahren zum Jungjahrgang.

Burnic: Nein, war es nicht. Wir kennen uns ja schon eine Zeit und spielen auch schon länger zusammen, und der Trainer ist auch der gleiche geblieben. Deswegen war die Umstellung nicht groß.

Sie haben die Schule abgeschlossen und in Dortmund einen Profivertrag bis 2018 unterschrieben. Ist jetzt Fußball für Sie die absolute Nummer eins oder gibt es andere Dinge, mit denen Sie sich mit Blick auf die persönliche Zukunft beschäftigen?

Burnic: Natürlich ist es mein Ziel, mich als Fußball-Profi durchzusetzen. Doch ich möchte auch andere Dinge lernen, zum Beispiel Sprachen. Ich werde jetzt bald mit Spanisch anfangen. Es ist wichtig, Fremdsprachen zu lernen, um sich weiter zu entwickeln. Auch für den Kopf.

Lesen Sie das komplette Interview in der Donnerstagsausgabe des WA.

Mehr zu Dennis Burnic:

Burnic spielt bei der U17-WM in Chile für Deutschland

Burnic wird mit dem BVB Meister

Traumjahr für Heessener Dzenis Burnic

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das Login-Formular anmelden.
Netiquette
Hinweis: Kommentieren Sie fair und sachlich! Rassistische, pornografische, menschenverachtende, beleidigende oder gegen die guten Sitten verstoßende Äußerungen sind verboten und werden gelöscht.

Kommentare