Personalwechsel bei der Schießgesellschaft Hamm

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Peter Gehrlein

HAMM - Während die Meisterschaftssaison mit den anstehenden Entscheidungen bei den Landestitelkämpfen in den Kleinkaliber-Disziplinen in die heiße Phase geht, werden für das kommende Ligajahr beim heimischen Bundesligisten Schießgesellschaft Hamm im Hintergrund die Fäden für die Zukunft gezogen.

Aufgrund der anstehenden Reform in der Bundesliga, bei der in der Saison 2015/16 erstmals zwölf Teams in der Nord-Gruppe gegeneinander antreten werden und es somit in diesem Jahr keinen Absteiger in der 1. wie auch in der 2. Liga geben wird, soll der eigene Nachwuchs bei der SGH seine Chance erhalten. Mit einer stark verjüngten Bundesligamannschaft unter der Leitung von Pierre-Edmond Piasecki und Andreas Send sowie einem neu aufgebauten Zweitligateam mit Dominik Biehn als Verantwortlichem, will die Schießgesellschaft Hamm die einmalige Möglichkeit nutzen, talentierte Nachwuchsakteure – vor allem aus den eigenen Reihen – ohne jeglichen Erfolgsdruck für die Zukunft aufzubauen. Vom bisherigen Bundesligakader haben sich mit Nadine Kuhlmann, Peter Gehrlein sowie Carolyn Send drei verdiente Akteure für einen Wechsel entschieden.

Peter Gehrlein hatte bereits während der vergangenen Saison seinen Abschied aus der Bundesliga erklärt und als Ziel die Rückkehr zu seinem Heimatverband (Verein unbekannt) genannt. Auch Carolyn Send, die die Verantwortlichen gerne in Hamm insbesondere mit Blick auf die 1. Liga gehalten hätten, verlässt nach einer starken Zweitligaserie die SGH und wechselt zum Zweitligakonkurrenten Wissener SV. Mit Nadine Kuhlmann wird zudem noch eine langjährige und sehr erfahrene ehemalige Bundesliga-Akteurin der SG Hamm den Rücken kehren. Die zuletzt nur noch sporadisch zum Einsatz gekommene SGH-Schützin wollte insbesondere aufgrund ihrer privaten Situation wechseln und hat daher kurzfristig um ihre Freigabe gebeten. Neuer Wirkungsort von Kuhlmann wird der wohnortnahe Bezirksligist St. Andreas Hofer Gladbeck sein.

Mit Anne Bielefeld, die sich bereits zu Beginn der vergangenen Saison bei der Schießgesellschaft aufgrund ihrer anstehenden Polizeiausbildung abgemeldet hatte, stehen somit vier Abgänge bereits vor dem Saisonstart fest. Inwieweit sich das Peronalkarussel bei der Schießgesellschaft noch drehen wird, kann im Augenblick noch nicht endgültig gesagt werden.

An Neuzugängen ist die sportliche Leitung der SGH zwar interessiert, möchte sich aber auch hier eher auf eine weitere Talentsichtung fokussieren. - gg

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