HSV will in Zweckel den zweiten Heimsieg veredeln

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Michael Kaminski will trotz der schmerzhaften Fußprellung auflaufen.

HAMM -   Der zweite Saison-Heimsieg nach vielen vergeblichen Anläufen hat Spuren hinterlassen. Jedenfalls war die Erleichterung im Lager des Fußball-Oberligisten Hammer SpVg nach dem 1:0-Erfolg über die TSG Sprockhövel riesengroß.

„Das hat man unter der Woche auch im Training gespürt“, bestätigt Coach Oliver Gottwald. „Die Jungs waren gelöst und richtig gut drauf“, berichtet der neue Coach, der jetzt darauf hofft, dass die Rot-Weißen den Erfolg am Sonntag ab 15 Uhr im Spiel beim Tabellenletzten SV Zweckel veredeln werden.

Die aufsteigende Tendenz, was die Leistung angeht, war laut Gottwald bereits eine Woche zuvor beim 0:0 in Hüls zu erkennen. „Da hat die Mannschaft schon eine gute Leistung gezeigt. Für das Selbstvertrauen der Truppe war es enorm wichtig, einmal zwei Erfolgserlebnisse hintereinander zu haben. Jetzt fahren wir nach Zweckel, um auch dort drei Punkte zu holen.“ Allerdings weiß auch der HSV-Trainer, dass die Aufgabe beim Schlusslicht der Liga alles andere als einfach wird. „In der Oberliga kann derzeit jeder jeden schlagen. Das hat schon der Sieg der Neuenkirchener am vergangenen Mittwoch beim Tabellenführer in Ahlen wieder einmal deutlich gezeigt“, betont Gottwald. „Auch Zweckel werden wir deshalb nicht unterschätzen.“

Und das aus gutem Grund. Zwar verlor der Tabellenletzte zuletzt beim TuS Ennepetal mit 6:2, doch lag die Mannschaft zunächst 2:0 und zur Halbzeit immerhin noch mit 2:1 in Führung. „Ich weiß nicht, was da passiert ist, warum die nach der Pause so eingebrochen sind“, sagt Gottwald. „Doch diese Informationen werde ich sicherlich noch bekommen.“

Der SV Zweckel hat erst zwei Spiele gewonnen, darunter ein beachtlicher 3:2-Heimerfolg über Spitzenreiter Ahlen. Bisher gelang es nur dem TuS Erndtebrück (3:0) und dem FC Gütersloh (2:0), in Zweckel zu gewinnen. Die Hammer sind also gewarnt und liegen derzeit mit 23 Punkten auf dem 15. Tabellenplatz. Mit einem Sieg könnten sich die Rot-Weißen weiter absetzen. „Das wäre schon ein wichtiger Schritt für uns“, meint Gottwald. „Doch angesichts der Leistungsdichte in der Liga gehe ich davon aus, dass der Kampf um den Klassenerhalt bis zum Ende der Saison spannend bleiben wird.“

Verzichten muss die HSV morgen auf Jochen Höfler, der sich eine schmerzhafte Rippenprellung zuzog, und Faysel Khmiri, der zuletzt wegen einer Grippe ebenfalls nicht trainieren konnte. Dursun Akdag ist gesperrt. Dafür kann Gottwald wieder auf Routinier Michael Kaminski zurückgreifen. Der laborierte zuletzt an einem schweren Bluterguss im Fuß, will aber heute am Abschlusstraining der Rot-Weißen teilnehmen. Jedenfalls plant Gottwald fest mit dem linken Außenverteidiger. - P. Sch.

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