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Bockum-Hövels Sebastian Schütte über den Auftakt gegen Herbern und Meisterschaftsträume

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Von: Patrick Droste

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Ein wichtiger Bestandteil im Team der SG Bockum-Hövel: Sebastian Schütte, der vor der Partie gegen Westfalia Kinderhaus Keeper Tobias Kraker viel Glück wünscht.
Ein wichtiger Bestandteil im Team der SG Bockum-Hövel: Sebastian Schütte, der vor der Partie gegen Westfalia Kinderhaus Keeper Tobias Krakor viel Glück wünscht. © Reiner Mroß/Digitalbild

Mit dem Auswärtsspiel beim SV Herbern startet die SG Bockum-Hövel am Sonntag in die neue Saison der Fußball-Landesliga, in der am Ende der Aufstieg stehen soll. 

Hamm - Warum aber bereits das erste Spiel für SG-Neuzugang Sebastian Schütte ein Highlight ist, verrät der Mittelfeldspieler in einem Gespräch.

Herr Schütte, Sie sind in den vergangenen Jahren für den SV Herbern aufgelaufen und treffen nach Ihrem Wechsel zur ambitionierten SG Bockum-Hövel gleich im Auftaktspiel der neuen Saison auf ihren Ex-Klub. Was bedeutet Ihnen diese Partie?

Das erste Spiel ist für mich persönlich, aufgrund meiner Verbundenheit zum SV Herbern, natürlich direkt das Highlight der Saison. Jeder, der mich kennt, weiß aber, dass ich dieses Spiel unbedingt gewinnen will. Ich freue mich auf viele Freunde und Bekannte, werde dies alles aber für 90 Minuten ausblenden.

Wie sind Sie bei der SG angekommen beziehungsweise aufgenommen worden?

Mein Start bei der SG war super. Ich wurde von der Mannschaft direkt gut aufgenommen, sodass mir die Eingewöhnungsphase sehr leicht gemacht wurde. Wir finden hier super Bedingungen vor, eine sehr gute Sportanlage, professionelle Strukturen und ein ambitioniertes Umfeld.

Wie verlief für Sie persönlich die bisherige Vorbereitung?

Sehr gut. Das hat mich aber nicht wirklich überrascht. Wir haben einen sehr starken Kader, sehr gute individuelle Qualität und sind in der Breite sehr stark aufgestellt. Durch die Änderung mit dem fünften Wechsel können wir im Prinzip die komplette Offensive ohne großen Qualitätsverlust austauschen. Kein Spieler kann sich auf seinen Leistungen ausruhen, weil man direkt zwei, drei Spieler im Nacken hat. Konkurrenz belebt das Geschäft, und wir profitieren am Ende alle davon.

Was sind Ihre bisherigen Eindrücke von der Trainerkonstellation, denn neben David Schmidt gehört auch Marc Woller neu zum Team?

David und Marc sind menschlich top und als Trainer sehr ehrgeizig. Sie verfolgen dabei einen klaren Plan. Beide wirken sehr strukturiert. Marc hat den Platz schon aufgebaut, da sitze ich noch im Büro. Zudem bin ich der Meinung, dass sich beide gut ergänzen.

Was sind Ihre Erwartungen für die neue Saison? Machen Ihnen die guten Ergebnisse in der Vorbereitung Mut für die anstehende Spielzeit, in der die SG nach Rang zwei im vergangenen Jahr nun den großen Coup mit dem Aufstieg in die Westfalenliga landen will?

Wir wollen einen attraktiven und effektiven Fußball spielen und die bestmögliche Platzierung erzielen – und vor allem Spaß an dem haben, was wir tun. Mein persönliches Ziel ist es, die Leute in Bockum-Hövel zu begeistern und viele Zuschauer ins Stadion zu holen. Den Rest wird man sehen. Schön ist es, dass es jetzt endlich wieder um Punkte geht. Für die gute Vorbereitung können wir uns dann jetzt auch nichts mehr kaufen. Ich bin heiß, dass es jetzt endlich los geht.

Aber mit dem guten Trainerteam, den bisherigen Akteuren und den starken Neuzugängen sollte doch einiges möglich sein?

Der Kader wurde gut zusammenstellt. Wir haben einen sehr guten Mix aus erfahrenen, gestandenen, aber auch aus jungen und entwicklungsfähigen Spielern. Jeder bei uns hat einen hohen Anspruch an sich selbst, die Trainingsqualität ist gut. Wir müssen das jetzt noch in die Saison transportieren – und dann ist einiges möglich.

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